Die ersten Einheiten in Mainz haben Neuzugang Fabian Frei ausgepowert - © imago
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Bundesliga

Fabian Frei will so schnell wie möglich Fuß fasssen

Mainz - "Hart" sei diese Trainingseinheit am Mittwochmorgen gewesen, erzählt Fabian Frei. Der Neuzugang des 1. FSV Mainz 05 aus der Schweiz ist beim neuen Club ganz schön ins Schwitzen gekommen.

Um sich zu vergewissern, dass er nicht der einzige Profi ist, der von den intensiven Spielformen seines Trainers Martin Schmidt ermüdet, erkundigte sich der Schweizer lieber einmal bei den Kollegen in der "Garderobe", ob es ihnen ähnlich geht. Garderobe ist das Schweizer Wort für Umkleidekabine und der Schweizer Fabian Frei erzählt nach der kleinen Umfrage unter Mitspielern erleichtert: "Zum Glück sind alle ein bisschen müde, nicht nur ich."

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Eidgenossen unter sich

In der "Nati", wie die Schweizer ihre Nationalauswahl nennen, ist er im Moment nicht erste Wahl. Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach und Valon Behrami vom Hamburger SV bilden dort zumeist das zentrale Mittelfeldduo. Es wäre ein schöner Nebeneffekt, wenn durch den Wechsel seine Chancen in der dort steigen würden, sagt Frei, aber das sei  nicht die Intention des Wechsels.

Auch ein schöner Nebeneffekt sei es, dass mit Martin Schmidt ein Landsmann nun sein neuer Trainer sei. "Es ist schön, auch in der Kabine ein bisschen Schwiizerdütsch zu hören", scherzt Frei. In Basel kommunizierte der Portugiesische Trainer Paulo Sousa zuletzt ja Englisch mit dem internationalen Basler Ensemble.

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Noch auf Wohnungssuche

Frei sagt, für ihn gehe es jetzt erst einmal darum, sich in einem neuen Umfeld neu zu beweisen. Beim Serienmeister in der Schweiz war er ein Hauptdarsteller mit großer Anerkennung im Klub und bei den Fans. "Die Leute erwarten etwas von mir, sie kennen mich noch nicht, das ist ein Neuanfang in Mainz", sagt Frei, der aber selbstbewusst anfügt: "Auch in der Bundesliga wird mit einem runden Ball gespielt."

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