Zwölf europäische Fußballligen widmen das Wochenende vom 20. bis 22. März 2009 ganz der Aktion "Profi-Fußball gegen Hunger".

Mit einem "Europäischen Spieltag gegen den Hunger" unterstützen Mitglieder der EPFL (Association of European Professional Football Leagues) die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations). Die FAO eine Organisation der Vereinten Nationen, die sich seit über 60 Jahren für Hunger leidende Völker einsetzt.

In Deutschland, Österreich, Spanien, Portugal, Bulgarien, Italien, England, Wales, Schottland, Russland, Polen und den Niederlande finden an jenem Spieltag verschiedene Aktionen in den Stadien statt, um auf die ständig wachsende Zahl an Hunger leidenden Menschen in der Welt aufmerksam zu machen.

Spezielle T-Shirts und Videobotschaft

In der Bundesliga werden am 25. Spieltag alle Spieler in speziellen T-Shirts ins Stadion einlaufen. Darauf steht das Motto der Kampagne, "Food for all", und die Zahl 963 Millionen. 963 Millionen steht für die derzeitige Anzahl von Hunger leidenden Menschen in der Welt.

Außerdem wird es eine gemeinsame Videobotschaft der FAO und EPFL geben, die über die Stadionleinwand ausgestrahlt wird. Darin wird die gemeinsame Kampagne vorgestellt und erklärt, welche Ziele die Organisationen mit dem Projekt verfolgen.

Müller wirbt für Spenden

Deutschland hat mit Hansi Müller auch einen Botschafter für die Kampagne. Der Europameister von 1980 engagiert sich schon seit längerem für "Profi-Fußball gegen Hunger" und hat zuletzt im Januar 2009 Projekte der FAO in der ägyptischen Hauptstadt Kairo besucht.

"Nach den Eindrücken hier vor Ort ist mir die Bedeutung unseres gemeinsamen Engagements umso deutlicher geworden. Als Sportler, der das Glück hatte, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen, ist dies die perfekte Gelegenheit, etwas zurückzugeben", erklärt er 51-Jährige.

Müller wird am 25. Spieltag bei der Partie Schalke gegen HSV vor Ort sein und Werbung für das Projekt machen. Die Spenden, die durch diese Aktion zusammenkommen, fließen zu 100 Prozent in Mikro-Projekte der FAO. Diese helfen armen Familien und Gemeinschaften, ihre eigene Nahrung zu produzieren.



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