Gelsenkirchen - 20 Jahre nach dem UEFA-Cup-Triumph der "Eurofighter" will der FC Schalke 04 wieder den Europapokal gewinnen. Gegen Ajax Amsterdam geht es um den Einzug ins Halbfinale, das Hinspiel in der Runde der letzten Acht in der niederländischen Hauptstadt soll nur ein Zwischenstopp auf der Reise nach Stockholm sein.

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"Wenn man schon so weit kommt, dann möchte man am Ende natürlich auch im Finale stehen und das Ding gewinnen", sagte Max Meyer im Vorfeld der Partie. Den Geist der "Eurofighter", die vor 20 Jahren sensationell gegen Inter Mailand triumphierten, beschwören die Fans seit Wochen. Seit dem hart erkämpften Weiterkommen im Achtelfinale bei Borussia Mönchengladbach haben ihn auch Benedikt Höwedes und Co. entdeckt.

"Geiles Los" Ajax

Benedikt Höwedes und Co. legen den Fokus auf Ajax © gettyimages

Die nächste Hürde ist aber höher als gedacht. Nach der Auslosung freute sich Höwedes noch über "ein geiles Los", der sechsmalige Europapokalsieger Ajax schien vor allem von seiner glorreichen Vergangenheit zu leben. Doch seitdem spielt Amsterdam stark auf, mit drei Ligasiegen in Folge mit 11:2 Toren ist der Rekordmeister in der Eredivisie bis auf drei Punkte an Spitzenreiter Feyenoord Rotterdam herangekommen, der 34. Titel ist wieder möglich.

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"Vom Talent, von der Technik her ist Ajax besser. Bei der Erfahrung ist Schalke weit voraus", glaubt der Ex-Schalker Heiko Westermann. "Ajax ist gerade im Offensivspiel sehr schnell, stets torgefährlich und individuell stark besetzt. Wir brauchen eine top Leistung", äußert S04-Trainer Markus Weinzierl. Seine Devise ist aber klar: "Wir möchten ein gutes Ergebnis erzielen und uns so eine gute Ausgangslage für die zweite Begegnung in der Veltins-Arena verschaffen."