Daichi Kamada trifft zweimal für Frankfurt bei Arsenal - © Heiko Becker via www.imago-images.de/imago images/HMB-Media
Daichi Kamada trifft zweimal für Frankfurt bei Arsenal - © Heiko Becker via www.imago-images.de/imago images/HMB-Media
bundesliga

Europa-League-Held Kamada von Eintracht Frankfurt: Hütters Extralob

Trainer Adi Hütter beobachtete mit einem stolzen Lächeln, wie sich sein Team von den mitgereisten Fans aus der Heimat feiern ließ – Eintracht Frankfurt hatte in der Europa League nach einem Rückstand überraschend 2:1 (0:1) bei Premier-League-Spitzenclub FC Arsenal gewonnen. Dank Daichi Kamada: Der offensive Mittelfeldspieler drehte das Spiel mit zwei Toren in der zweiten Hälfte fast im Alleingang. "Er hat sich ein Extralob verdient", sagte Hütter.

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Durch zwei fulminante Distanzschusstreffer sorgte Kamada dafür, dass die Hessen das Weiterkommen auf dem internationalen Parkett im abschließenden Gruppenspiel gegen den portugiesischen Erstligisten Vitoria Guimaraes selbst in der Hand haben. Arsenal (zehn Punkte, 12:5 Tore) reist dann nach Belgien zu Standard Lüttich (sieben, 6:8) – verlieren die Nordlondoner dort nicht, steht die SGE in der Zwischenrunde.

Bobic über Kamada: "Wahnsinn"

"Daichi hat so viel Qualität, das ist der Wahnsinn", erklärte auch Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. Kamada spielte sich in dieser Saison bei Frankfurt bereits mehrmals in den Fokus, in seinen zuvor bereits 23 Pflichtspielen gelang dem 23 Jahre alten Nationalspieler Japans allerdings nur ein Treffer. "Vielleicht ist das nun die Erlösung gewesen", sagte Bobic.

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Kamadas Mitspieler hielten sich mit Lob für ihren Teamkollegen ebenfalls nicht zurück. Makoto Hasebe sprach seinem Landsmann nach Abpfiff ein Kompliment aus, Martin Hinteregger fasste zusammen: "Wir freuen uns alle für Daichi. Jetzt hoffen wir, dass der Knoten geplatzt ist."

Gleich zweimal ist Kamada per Distanzschuss erfolgreich - Jan Huebner/Voigt via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Selbstvertrauen für Mainz

Die nächste Chance zu zeigen, was in ihm steckt, hat Kamada am Montag – dann tritt Hütters Elf beim 1. FSV Mainz 05 an. "Der Sieg gibt uns natürlich Selbstvertrauen für die Bundesliga, wenngleich es ein ganz anderes Spiel wird", äußerte sich der SGE-Trainer. In der Bundesliga beträgt der Rückstand auf die Europa-League-Plätze nach zwölf Spieltagen drei Zähler. Kamada und Co. werden ohne Zweifel alles daran setzen, auch in der nächsten Saison international anzutreten – um noch viele Abende zu erleben wie zuletzt in London.