Ideale Ausgangslage: Leon Bailey schlenzt im Hinspiel zum 3:1 für Bayer 04 Leverkusen ins Tor. Kai Havertz schaut aus der Luft zu - © Ian MacNicol/Getty Images
Ideale Ausgangslage: Leon Bailey schlenzt im Hinspiel zum 3:1 für Bayer 04 Leverkusen ins Tor. Kai Havertz schaut aus der Luft zu - © Ian MacNicol/Getty Images
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Europa League: So stehen die Chancen für Frankfurt und Leverkusen

In dieser Woche stehen für die Bundesligisten Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen die Rückspiele im Achtelfinale der Europa League an. Der VfL Wolfsburg ist bereits ausgeschieden. Seit den Hinspielen am 12. März ist aufgrund der Corona-Pandemie eine lange Zeit verstrichen. bundesliga.de zeigt, wie groß die Chancen der drei Clubs auf die Teilnahme am Finalturnier sind.

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Sollten Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen  das Achtelfinale der Europa League überstehen, dürften sie am Finalturnier der Europa League teilnehmen, das in Nordrhein-Westfalen ausgetragen wird. An den Spielorten Gelsenkirchen, Düsseldorf, Duisburg und Köln wird über den diesjährigen Sieger des Wettbewerbs entschieden. Wie stehen die Chancen der Bundesliga-Clubs auf die Qualifikation für dieses Event?

Bayer 04 Leverkusen

Am Donnerstag um 18.55 Uhr bestreitet Bayer 04 Leverkusen sein Heimspiel gegen die Glasgow Rangers. Da die Werkself um Kai Havertz das Hinspiel bei den Schotten mit 3:1 gewonnen hat, stehen die Chancen auf die Teilnahme am Finalturnier sehr gut.

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Leverkusen ging mit Enttäuschungen in die kurze Sommerpause. In der Bundesliga musste sich die Mannschaft von Trainer Peter Bosz mit Platz fünf begnügen, das DFB-Pokalfinale wurde mit 2:4 gegen den FC Bayern München verloren. Sportdirektor Simon Rolfes betont: "Es gehört auch zum Fußball dazu, Niederlagen einzustecken, zu verarbeiten und daraus neue Motivation für kommende Ziele zu finden. Wir sind wieder angriffslustig und sehr fokussiert."

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Bayer 04 muss gegen Glasgow auf den langzeitverletzen Paulinho (Kreuzbandriss) verzichten. Youngster Florian Wirtz, der in der abgelaufenen Saison sein Bundesliga-Debüt gab, wurde hingegen für die Europa League nachgemeldet und kann auflaufen.

Eintracht Frankfurt

Vor der schwersten Aufgabe aller drei deutschen Vertreter steht Eintracht Frankfurt. Die SGE hatte das Hinspiel gegen den FC Basel mit 0:3 verloren und braucht daher am Donnerstag um 21 Uhr in der Schweiz ein kleines Wunder.

Eintracht-Torwart Kevin Trapp wählt vor dem Rückspiel trotzdem selbstbewusste Worte: "Die Ausgangslage ist nicht einfach, aber wenn den Rückstand jemand drehen kann, dann wir. Das haben wir schon ein paar Mal bewiesen. Hinzu kommt, dass wir gegen Ende der Rückrunde wieder auswärts gewinnen und gute Auftritte abliefern konnten."

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Am letzten Samstag bereitete sich Frankfurt mit einem Testspiel gegen die von Ex-SGE-Coach Niko Kovac trainierte AS Monaco vor. Trainer Adi Hütter war nach dem 1:1 zufrieden. Er wechselte auf zehn Positionen durch, nur Trapp stand über 90 Minuten zwischen den Pfosten. Immerhin kann Hütter gegen Basel personell aus dem Vollen schöpfen, Leistungsträger wie Filip Kostic und Goncalo Paciencia sind fit.

Tim Müller

VfL Wolfsburg

Der VfL Wolfsburg ist nach der 0:3-Niederlage beim ukrainischen Meister Schachtar Donezk ausgeschieden. Die Wölfe hatten das Hinspiel bereits mit 1:2 verloren und hatten im Rückspiel mit widrigen Umständen zu kämpfen.

Der Tabellensiebte der vergangenen Saison musste auf William (Kreuzbandriss), Renato Steffen (Gelbsperre), Paulo Otavio (Sprunggelenksverletzung), Admir Mehmedi (Achillessehnenbeschwerden) und Ignacio Camacho (Sprunggelenksverletzung) verzichten.