Er gilt als eines der größten Sturmtalente in Europa: Marcus Berg. Der 23-jährige Schwede kam aus den Niederlanden vom FC Groningen zum Hamburger SV.

Gegen Borussia Dortmund hatte Berg seinen ersten Einsatz in der Bundesliga. Und nur drei Minuten nach seiner Einwechslung traf er zum 4:1- Endstand.

Nach dem Spiel sprach Berg mit bundesliga.de über sein Debüt, den Konkurrenzkampf im HSV-Angriff und seine Ziele.

bundesliga.de: Herr Berg, Sie haben gleich im ersten Bundesliga-Spiel getroffen. Was ist das für ein Gefühl?

Marcus Berg: Es ist wie ein Traum, gleich im ersten Spiel für den HSV getroffen zu haben. Viel besser hätte es kaum laufen können.

bundesliga.de: Allerdings. Mit Ihrem dritten Ballkontakt haben Sie das Leder im Netz versenkt.

Berg: Das ist doch okay, oder? Danach hatte ich noch eine große Chance. Ich wollte den Ball über den Torwart lupfen, war mir aber nicht so ganz sicher. Schade, ein bisschen höher, und es wäre mein zweites Tor gewesen.

bundesliga.de: Mladen Petric und Paolo Guerrero sind derzeit im HSV-Sturm gesetzt, der Konkurrenzkampf ist sehr groß.

Berg: Oh ja. Ich muss im Training immer 100 Prozent geben und dann versuchen, meine Chancen zu nutzen. Das ist mir gegen Dortmund mit dem Tor ganz gut gelungen. Aber Mladen Petric und Paolo Guerrero haben zuletzt sehr gut gespielt. Es liegt also an mir, hart zu arbeiten und mich dem Trainer anzubieten.

bundesliga.de: Sie sind erst seit ein paar Wochen in Hamburg. Aber dennoch: War der Wechsel zum HSV der richtige Schritt in Ihrer Karriere?

Berg: Absolut. Der HSV passt perfekt zu mir. Ich habe hier auch die Möglichkeit, international zu spielen. Und die Bundesliga ist eine der besten in Europa.

bundesliga.de: Was haben Sie für Ziele mit dem HSV?

Berg: Ich muss mich zuerst einmal noch mehr in der Mannschaft integrieren, die Laufwege kennenlernen. Ob es am Ende für einen Titel reicht, kann ich nicht vorhersagen. Aber ich werde versuchen, mit meinen Treffern zum Erfolg beizutragen.

bundesliga.de: Und was macht ihr Deutsch?

Berg: Ich nehme jetzt Unterricht. In zwei Wochen (lacht) können wir uns auf deutsch unterhalten.

Das Gespräch führte Michael Reis