Andreas Beck ist mittlerweile Nationalverteidiger und einer der Stützen der momentan so glücklosen Hoffenheimer Mannschaft.

Auch gegen Hertha BSC Berlin machte Beck trotz der Niederlage ein gutes Spiel.

Im Interview mit bundesliga.de spricht der 22-Jährige über die Gründe für die Hoffenheimer Negativ-Serie, über die Stärken der Hertha und über die derzeitige sportliche Situation.

bundesliga.de: Andreas Beck, endlich wieder einmal eine gute Leistung der Hoffenheimer und dennoch verloren. Wie lautet Ihr Fazit nach dem 0:1 gegen Hertha BSC?

Andreas Beck: Wir sind natürlich nicht zufrieden. Zu Hause haben wir den Anspruch, drei Punkte einzufahren. Das müssen wir auch, wollen wir in der Bundesliga wieder eine gute Rolle spielen.

bundesliga.de: Woran liegt das Hoffenheimer Leistungstief?

Beck: Uns gelingt es gerade einfach nicht, unsere Tormöglichkeiten in Zählbares umzumünzen. Das ist schade, zumal wir an unsere gute Leistung vom Spiel in Karlsruhe angeknüpft haben.

bundesliga.de: Fehlt es bei Ihrer Mannschaft momentan auch an Selbstvertrauen?

Beck: Das ist doch klar nach elf nicht gewonnenen Spielen. Wir haben trotzdem ein gutes Spiel gemacht, aber uns fehlt es einfach auch an Glück. Vielleicht sind wir im Augenblick vor dem gegnerischen Tor auch nicht zwingend genug.

bundesliga.de: Was haben die Berliner besser gemacht?

Beck: Die Hertha war einfach enorm effektiv. Ein Schuss aufs Tor, ein Treffer - besser geht es nicht.

bundesliga.de: Ihr Trainer Ralf Rangnick hat gesagt, die Mannschaft solle einfach nur noch Spaß am Spiel haben. Nimmt so eine Aussage auch ein wenig Spannung aus der Mannschaft?

Beck: Nein, auf keinen Fall. Im Gegenteil, damit wird auch Druck von der Mannschaft genommen und das ist gut so. Die Situation ist anspruchsvoll genug.

bundesliga.de: Wollen Sie vielleicht momentan auch einfach ein wenig zu viel?

Beck: Wir wollen einfach zu Hause gewinnen und den Fans ein gutes Spiel zeigen. Und das ist uns gegen Berlin eigentlich gelungen.

Das Gespräch führte Jens Fischer