Am letzten Spieltag der Bundesliga-Saison gewann der 1. FC Nürnberg gegen den 1. FC Köln 1:0. Doch das reichte den Franken nicht zum Klassenerhalt, da zeitgleich Hannover 96 den VfL Bochum 3:0 besiegte. Hannover schaffte den Sprung auf den rettenden Platz 15, der "Club" hingegen muss in der Relegation gegen den FC Augsburg antreten.

Doch da kennt sich die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking bestens aus: Schon im vergangenen Jahr musste der "Club" als Dritter der 2. Bundesliga in die Relegation. Damals hieß der Gegner FC Energie Cottbus und wurde mit 3:0 und 2:0 geschlagen. Der "Club" stieg zum siebten Mal in seiner Vereinsgeschichte ins Oberhaus auf. Jetzt soll der Abstieg in die 2. Bundesliga natürlich verhindert werden

bundesliga.de hat für Sie in den Statistik-Datenbanken gekramt und nennt Ihnen die fünf Gründe, warum der 1. FC Nürnberg in der Bundesliga bleibt:

1. Ligaübergreifend ungeschlagen: In 17 Pflichtspielen seit Kriegsende zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Augsburg gingen die Franken zehn Mal als Sieger vom Platz (zwei Niederlagen). Der "Club" ist ligaübergreifend seit acht Spielen gegen Augsburg ungeschlagen (fünf Siege, drei Remis). Der letzte Augsburger Sieg in Nürnberg datiert aus der Saison 1976/77 (4:2, damals 2. Bundesliga Süd).

2. Nürnberg kommt in Schwung: In der Rückrunde sammelten die Franken unter Dieter Hecking 19 der insgesamt 31 Punkte - damit stehen sie in der Rückrundentabelle auf Platz 12. Auch die Torquote der Rückrunde war deutlich besser (1,2 Tore pro Spiel im Schnitt) als vor der Winterpause (0,7 Tore).

3. Erfahrung setzt sich durch: In sieben von insgesamt elf Relegationsjahren setzte sich jeweils der Bundesligist durch. Der "Club" hat außerdem schon Erfahrung in der Relegation. Im vergangenen Jahr setzten sich die Franken gegen den damaligen Erstligisten Energie Cottbus durch (3:0 A, 2:0 H) und machten ihren insgesamt siebten Aufstieg ins Oberhaus perfekt.

4. Der Trainer: Nürnbergs Trainer Dieter Hecking gewann drei der vier Duelle gegen seinen Kontrahenten Jos Luhukay. Der FCN-Coach siegte in beiden Erstligaduellen mit Hannover 96 gegen Borussia Mönchengladbach. In der 2. Bundesliga konnte er eine der zwei Partien zwischen Alemannia Aachen und dem SC Paderborn 07 für sich entscheiden (eine Niederlage).

5. Stark im Duell: Mit Dominic Maroh haben die Franken den besten Zweikämpfer der Liga in ihren Reihen. Der Abwehrspieler gewann 73,1 Prozent seiner Duelle.