Köln - Das Erfolgsrezept von Viktor Skripnik? "Bisschen dicht stehen, bisschen ackern vorne", sagt der Ukrainer in seinem sympathischen Singsang. Und: "Breite Brust, nicht Nase hoch." Der Trainer von Werder Bremen ist kein Schwätzer, dass lieben die Hanseaten.

Skripnik ist die Trainer-Entdeckung der Saison und an der Weser längst Kult. Ende Oktober hatte der 45-Jährige die sinkende "Werdanic" auf dem letzten Tabellenplatz übernommen, er päppelte den Traditionsklub mit seiner coolen und manchmal muffeligen Art auf und führte die Grün-Weißen am Ende noch auf Platz 10.

"Viktor kann ein zweiter Thomas Schaaf werden", sagt Klub-Idol Ailton. Doch die Vergleiche mit seinem Vor-Vorgänger gefallen Skripnik nicht. Ebenso wundert sich der Familienvater, dass ihm die Herzen zufliegen: "Ich bin kein Alain Delon und kein Macho, sondern ein Glatzkopf."

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