Der Zeitpunkt hätte unglücklicher kaum sein können, doch ein Knochenbruch sorgt bei Robert Enke noch lange nicht für einen Knacks.

Bis zum 9. Oktober war für den Schlussmann von Hannover 96 alles nach Wunsch verlaufen. Er hatte sich die Nummer 1 im Tor der deutschen Nationalmannschaft gesichert, stand kurz vor seinem fünften Länderspiel. Doch dann ereilte ihn ausgerechnet im Lager der DFB-Elf die ernüchternde Diagnose: Kahnbeinbruch in der linken Hand, rund drei Monate Pause.

Angriff in der Rückrunde

Enke reagierte wie meist in seiner Karriere - professionell. Er gratulierte seinem Konkurrenten Rene Adler zum starken Debüt im Nationaltrikot gegen Russland und begann mit der Arbeit an seinem Comeback.

Zu Beginn der Rückrunde soll es soweit sein. Dann geht der Kampf für Enke erst richtig los: Hannover soll in der Tabelle endlich nach oben klettern, er selbst will sich Adlers Platz im DFB-Tor wiederholen.

Hier geht's zurück zur Übersichtsseite