Bundesliga

S04 klettert dank überragendem Sturmduo

Köln - Die Bundesliga geht in den Hinrunden-Endspurt 2014/15. Nimmt man den FC Bayern München einmal aus, so ist die Liga sehr eng beisammen. Die Tabelle könnte bis zur Winterpause noch ein ganz anderes Gesicht bekommen. Das gilt auch für den FC Schalke 04, dem nach durchwachsenem Saisonstart sogar der dritte Platz winkt.

Update nach dem 15. Spieltag

Nach kurzem Höhenflug gab es am letzten Spieltag eine kleine Ernüchterung: Gegen den 1. FC Köln setzte es eine 1:2-Niederlage im eigenen Stadion. Mit einer mageren Chancenverwertung setzte sich Schalke nicht gegen die Kölner durch, obwohl Trainer Roberto Di Matteo auf die Erfolgs-Elf vom vorangegangen Spieltag setzte. "Unsere Chancenverwertung war insgesamt nicht sehr gut. Vor der Pause war es ein Spiel auf ein Tor. Ich kann meiner Mannschaft für die Lauf- und Kampfbereitschaft keinen Vorwurf machen", analysierte der Coach nach der Partie.

Schalke vor dem Start der englischen Woche

Nach schleppendem Saisonstart (Platz 11 nach elf Spieltagen) ist Schalke 04 vom 12. bis 14. Spieltag um satte sieben Plätze geklettert. Erstmals in dieser Spielzeit stand man auf Rang vier (geteilt mit Leverkusen) und damit auf einem Champions-League-Rang. Zwischen Spieltag 12 und 14 gewann man erstmals in dieser Spielzeit drei Spiele in Folge.

Der Erfolg der Königsblauen beruht auf drei Faktoren:

1. Systemumstellung

Seit dem 12. Spieltag lässt Roberto Di Matteo anstatt des sonst praktizierten 4-2-3-1 in einem - dem des FC Bayern sehr ähnlichen - 3-5-2-System spielen. Gegen den Ball rücken die äußeren Mittelfeldspieler dabei in die Defensive und bilden eine Fünferkette in der Abwehr, mit dem Ball rücken sie ins Mittelfed auf, bieten sich dort als Anspielstationen an und unterstützen die beiden Sturmspitzen.

Aufstellung am 10. Spieltag:

Aufstellung am 14. Spieltag:

2. Das Traum-Duo in der Spitze

Das neue System scheint der Schalker Mannschaft zu liegen. Lediglich drei Tore kassierte man seit dem 12. Spieltag, bärenstarke 11 Treffer konnte man auf der anderen Seite erzielen. Das auch dank Erfolgsfaktor Nummer zwei:

Das Schalker Restprogramm bis zur Winterpause:

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Dennis-Julian Gottschlich und Tobias Anding