Köln – Die Dramatik im Tabellenkeller ist vor den letzten drei Spieltagen mit Händen zu greifen. Lediglich drei Punkte trennen den Tabellenzwölften Bayer Leverkusen vom Relegationsplatz. Umso wichtiger sind die direkten Duelle im Abstiegskampf. Am 32. Spieltag treffen Hamburg und Mainz im Volksparkstadion aufeinander und können jeweils einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Der FC Ingolstadt muss gegen Bayer Leverkusen unbedingt punkten, um das rettende Ufer nicht aus den Augen zu verlieren.

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FC Ingolstadt 04 - Bayer 04 Leverkusen

Samstag, 06. Mai, 15:30 Uhr | Hinrundenergebnis: 2:1 für Ingolstadt

Die Teams gehen mit unterschiedlichen Stimmungslagen in das richtungsweisende Duell am Samstagnachmittag. Während sich der FC Ingolstadt am 31. Spieltag beim 0:0 in Leipzig sehr achtbar aus der Affäre zog, ging Bayer Leverkusen zu Hause gegen Schalke mit 1:4 unter und musste sich anschließend den wütenden Fans stellen.

Dennoch liegt der Druck eher bei Ingolstadt, denn mit derzeit vier Punkten Rückstand auf Rang 16 sind die Schanzer schon fast zum Siegen verdammt. Leverkusen hingegen könnte mit einem Sieg schon für klare Verhältnisse sorgen und das Abstiegsgespenst vertreiben. Das wollen die Ingolstädter unbedingt vermeiden.

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Kapitän Marvin Matip erklärte nach der Partie in Leipzig, Leverkusen mit in den Abstiegskampf ziehen zu wollen. Flügelflitzer Stefan Lex weiß auch schon, wie das funktionieren soll: "Wir wollen versuchen, sie schnell aus der Balance zu bringen", so Lex. Es könnte also ganz besonders auf die Anfangsphase ankommen.

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Hamburger SV - 1. FSV Mainz 05

Sonntag, 07. Mai, 15:30 Uhr | Hinrundenergebnis: 3:1 für Mainz

Nach 29 Spieltagen hatte der HSV bereits 33 Zähler auf dem Konto und die Form sprach mit Platz 7 in der Rückrundentabelle für den Bundesliga-Dino. Dann gingen die drei Duelle in Bremen – zu dem Zeitpunkt noch direkter Konkurrent im Tabellenkeller – Darmstadt und Augsburg verloren und es droht zum dritten Mal in den letzten vier Jahren die Relegation.

Die Situation erinnert an den VfB Stuttgart in der vergangenen Saison: Die Schwaben hatten nach dem 29. Spieltag ebenfalls 33 Zähler auf dem Konto, konnten danach aber nicht mehr punkten und stiegen sogar noch direkt ab. Um dies zu verhindern bezieht die Mannschaft von Markus Gisdol von Donnerstag bis Samstag ein Kurztrainingslager im niedersächsischen Rotenburg. "Wir wollen uns gemeinsam auf die schwierige Aufgabe am Sonntag fokussieren und alles andere ausblenden", erklärt HSV-Sportchef Jens Todt. 

Während der HSV nun erstmals seit der Winterpause wieder drei Partien in Serie verlor, kommt der Gast mit gemischten Gefühlen ins Volksparkstadion. Nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Hertha BSC und dem erkämpften Punkt beim FC Bayern München mussten die Rheinhessen gegen Borussia Mönchengladbach einen bitteren Rückschlag. "Wir stecken den Kopf jetzt nicht in den Sand, so wie wir zuletzt nicht wie Champions-League-Sieger durch die Straßen gelaufen sind so Mainz-Coach Martin Schmidt. Wobei ein Sieg in Hamburg beim FSV sicherlich einen ähnlichen Jubel auslösen würde. Das gilt allerdings für beide Seiten.

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