Das gilt natürlich auch für Sebastian Kehl. "Wir müssen uns wehren", stellt der Routnier schon vor dem Anpfiff klar
Das gilt natürlich auch für Sebastian Kehl. "Wir müssen uns wehren", stellt der Routnier schon vor dem Anpfiff klar
Bundesliga

Borussia Dortmund befreit sich mit Kampf statt Kunst

Dortmund - Als die Dortmunder Mannschaft nach dem Sieg über die TSG Hoffenheim direkt auf die Südtribüne zusteuerte und den Kontakt zu den Fans am Zaun suchte, gab es kein Halten mehr. "Und wir werden immer Borussen sein, es gibt, nie, nie, nie einen anderen Verein", schallte es den Spielern aus allen Kehlen entgegen. Darin steckte so viel Überzeugung - und nach dem Befreiungsschlag auch so viel Erleichterung.

"Wir müssen uns wehren"

Alois Scheffler hätte wohl seine helle Freude gehabt an dieser Art des fußballerischen Glaubensbekenntnisses. Im Alter von 99 Jahren war der Ehrenvorsitzende des BVB-Ältestenrates zu Beginn der Woche verstorben. "Einmal Borusse, immer Borusse", hatte er der Borussia-Familie erst vor gut einem Jahr auf der Mitgliederversammlung mit auf den Weg gegeben.