Auch im zweiten Jahr des Ligapokals hieß die Siegermannschaft FC Bayern München. bundesliga.de blickt zurück.

Im Jahr 1998 war es wieder derselbe Spieler, der den Zuschauern im Ligapokal-Wettbewerb eine echte Gala bot: Giovane Elber!

Bayern München gegen den VfB Stuttgart - der alte Süd-Gipfel schien sich zu Beginn der Liga-Pokal-Ära als Finalpaarung zu etablieren.

Ex-Stuttgarter bärenstark

Zu verdanken hatten die Bayern ihren Triumph einem ehemaligen Stuttgarter. Denn das Endspiel wurde zur 'One-Man-Show'.

Elber, der schon im Jahr zuvor im Endspiel gegen seinen Ex-Club getroffen hatte, schenkte dem VfB gleich drei Treffer in einer Halbzeit ein und machte das Finale so zu einer klaren Angelegenheit.

Jancker setzt Schlusspunkt

Carsten Jancker sorgte kurz vor Schluss für das 4:0 und so für einen erfolgreichen Einstand für Trainer Ottmar Hitzfeld bei den Bayern.

Während die Bayern dank ihres Pokalsieges für das Halbfinale ohnehin gesetzt gewesen waren, musste sich der VfB mit seinem neuen Trainer Winfried Schäfer dafür erst noch qualifizieren.

2:1 gegen Schalke

Das gelang durch ein 2:1 gegen Schalke 04 in Koblenz. Das nächste Spiel fand in Ludwigshafen statt, hier besiegten die Schwaben den 1. FC Kaiserslautern mit 3:2.

Bayern München schaffte den Einzug ins Endspiel noch deutlicher: Hatte Bayer Leverkusen den MSV Duisburg in der Vorrunde noch deutlich mit 3:0 besiegt, setzte es mit Neuzugang Ze Roberto eine 0:1-Halbfinal-Niederlage gegen die Bayern.

Mario Basler war damals derjenige, der mit seinem entscheidenden Tor die Tür zum Finale in der BayArena öffnete.

Gregory Straub