Fünf Tage nach dem Vorbereitungsstart für die neue Saison 2009/10 empfing die Eintracht im Trainingslager in Zell am Ziller den österreichischen Drittligisten WSG Swarovski Wattens und unterlag knapp mit 1:2 (1:0).

Zur Halbzeit führten die Adlerträger vor 900 Zuschauern nach einer über weite Strecken einseitigen Partie verdient mit 1:0. Neuzugang Selim Teber erzielte den bislang einzigen Treffer nach einem Fehler eines Wattens-Spielers mit einem Schuss aus sechs Metern halbhoch ins linke Toreck (40.).

Liberopoulos scheitert vom Punkt

In der Anfangsphase verschoss Nikos Liberopoulos einen an ihm verursachten Foulelfmeter (11.). Alles in allem agierte die Eintracht mit viel Zug zum Tor, Wattens kam nur zwei mal gefährlich vor den Kasten von Markus Pröll.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff gab es die sprichwörtlich kalte Dusche für die Eintracht: WSG Wattens kam durch seinen Kapitän Armin Hobel nach einem schnell vorgetragenen Konter zum 1:1-Ausgleichstreffer (46.).

Das Team von Trainer Skibbe drängte in der Folge aber weiter auf den nächsten Treffer. Nach 65 Minuten gab die beste Torgelegenheit durch den eingewechselten Toski, der mit einem sehenswerten Heber aus zehn Metern jedoch nur die Latte traf.

Skibbe ist "mit der ersten Halbzeit sehr einverstanden"

Nach 75 Minuten dann überraschend der nächste Gegentreffer für die Eintracht: Wieder war Kapitän Hobel der Torschütze. Kurz zuvor vergab Titsch-Rivero mit einem Kopfball knapp über das gegnerische Gehäuse eine weitere Riesenchance für die Adlerträger.

Doch die Eintracht gab nicht auf, scheiterte aber ein ums andere Mal am ganz starken österreichischen U19-Nationaltorwart Daniel Quickner, der schließlich glänzend einen Schuss von Alex Meier parierte (82.). Zuvor hatte der Youngster bereits zwei Großchancen der Eintracht vereitelt.

Coach Michael Skibbe äußerte sich unmittelbar nach dem Abpfiff zum Spiel: "Testspielergebnisse sind für mich nicht entscheidend. Mit der ersten Halbzeit war ich sehr einverstanden, da haben wir druckvoll gespielt und hätten höher führen können. Nach den Wechseln zur Pause hat uns in der Defensive die Ordnung gefehlt. Dennoch hatten wir auch in der 2. Halbzeit genug Chancen, das Spiel zu gewinnen."