Frankfurt - Der Neue ist da! Mit einem "herzlichen Grüß Gott" präsentierte sich Adi Hütter bei DFB-Pokal-Sieger Eintracht Frankfurt als neuer Coach. Der Österreicher, der bei den Hessen einen Vertrag bis 2021 unterschrieben hat, stellte seine Ziele mit der Eintracht und seine furchtlose Herangehensweise an den neuen Job vor.

"Ich habe Respekt vor allem, aber Angst vor eigentlich nichts", sagte Hütter bei seiner ersten Pressekonferenz am Main: "Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Spieler lieber korrekt und mit harter Hand als 'Laissez-faire' behandelt werden. Ich bin kein Freund der Spieler - aber ich bin weit davon entfernt, ein Gegner der Spieler zu sein."

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Mit diesem Verständnis seiner Rolle führte Hütter die Young Boys Bern in der abgelaufenen Saison zur ersten Meisterschaft in der Schweiz seit 32 Jahren - im Gegensatz zur Eintracht verlor der Coach am Sonntag aber das Pokalfinale. Allzu viele Niederlagen will sich Hütter mit seinem neuen Club nicht leisten. Der neue Coach möchte alles dem Erfolg unterordnen. Schließlich musste Hütter lange auf seine Chance warten.

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"Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich irgendwann in der Bundesliga arbeiten will. Dafür bin ich einen harten Weg gegangen. Zehn Jahre habe ich dafür gearbeitet", sagte der Trainer, der im Gegensatz zu Kovac nicht im Hotel wohnen will: "Ich will die Erwartungen zu 100 Prozent erfüllen."

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Wie hoch die Erwartungen auf der europäischen Bühne sind, hörte Hütter am Mittwoch aus dem Mund von Fredi Bobic. "Wir wollen die Europa League ernst nehmen und durch die Gruppe marschieren", sagte der Sportvorstand. Bobic kündigte deshalb mit Blick auf Neuzugänge an, dass "einiges passieren wird".

" Ich bin kein Freund der Spieler - aber ich bin weit davon entfernt, ein Gegner der Spieler zu sein." Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt)

In der Zusammenarbeit zwischen Profis und Trainer soll dagegen nicht viel Neues passieren. "Niko Kovac hat einen ausgezeichneten Job gemacht. Ich will den Weg weiterführen und die Mannschaft weiterentwickeln", sagte Hütter: "Wir werden gut zusammenfinden. Ich bin zuerst ein Teamplayer. Ich bin sehr kommunikativ. Disziplin und gegenseitiger Respekt sind mir wichtig."

Und auch über seine Spielweise verriet der Österreicher ein wenig: "Ich stehe für offensiven Fußball. Die Leute kommen ins Stadion, um ein Team zu sehen, das versucht, begeistert nach vorne zu spielen. Aber sicher ist, dass man nicht immer nur angreifen kann. Es gibt auch Partien, in denen man einfach sicher stehen muss."

SID