Das Spitzenspiel des 20. Spieltages steigt am Samstag im Berliner Olympiastadion zwischen Hertha BSC und dem FC Bayern München.

Dabei empfängt der Tabellendritte den Zweiten. Und wenn 1899 Hoffenheim am Freitag gegen Bayer Leverkusen patzen sollte, könnten beide Teams sogar die Tabellenführung unter sich ausspielen.

Hertha überrascht positiv

Doch während wohl jeder Fußball-Fachmann vor der Saison den Rekordmeister und Titelverteidiger FC Bayern München auf der Rechnung gehabt haben dürfte, hatten Hertha BSC nur die wenigsten Experten eine Titelchance zugetraut.

bundesliga.de hat nach den Ursachen für den Berliner Höhenflug geforscht - und klärt die Frage:


Was genau macht die Hauptstädter so stark?

  • Abwehrbollwerk:
    Die Defensive steht: Die Hertha (22) kassierte nach Schalke (17) die wenigsten Gegentreffer in der laufenden Saison. Vor allem in der Schlussviertelstunde ist die Berliner Abwehr hellwach: Nur zwei Gegentreffer bedeuten Ligabestwert.

  • Sicherer Rückhalt:
    Mit Jaroslav Drobny steht der beste Stammkeeper der Bundesliga im Kasten der Hauptstädter: Er konnte 81,1 Prozent der gegnerischen Schüsse abwehren und beim letzten Spiel in Bielefeld sogar als Torvorbereiter glänzen!

  • Hellwach:
    Die Hertha ging neben Leverkusen am häufigsten mit 1:0 in Führung (13 Mal) - und holte anschließend 33 von möglichen 39 Zählern.

  • Effektiv:
    Die Berliner sind effektiv: acht der elf Saisonsiege feierte die Hertha mit einem Tor Differenz. Nur der HSV gewann auf diese Weise noch häufiger (9 Mal).

  • In Form:
    Mit 19 Punkten ist die Favre-Elf zudem das beste Team der vergangenen acht Spieltage (sechs Siege, ein Remis, eine Niederlage). Zudem konnte die Hertha die letzten sieben Heimspiele in Serie für sich entscheiden (Torbilanz: 16:4).