Köln – Die Clubs der Bundesliga schuften derzeit in Trainingslagern an der optimalen Verfassung für den Bundesliga-Start 2017. Mit dabei in den Trainingslagern sind auch drei sehr interessante Winterverpflichtungen, die vor ihren Debüt in Deutschland stehen. Was können die Fans von Thomas Delaney, Riechedly Bazoer und Thimothee Kolodziejczak erwarten? Ein Blick in die EA-Datenbank verrät zumindest, über welche Stärken das Trio auf dem virtuellen Rasen verfügt.

Thomas Delaney (SV Werder Bremen)

In Bremen verspricht man sich viel von der Verpflichtung des Kapitäns des FC Kopenhagen, der in der Champions League mit seinem Club für Furore gesorgt hat. Virtuell muss der 25-jährige Däne allerdings noch zulegen und bringt es auf eine Gesamtstärke von 74. Seine Konkurrenten Philipp Bargfrede (75), Clemens Fritz (75) und Zlatko Junuzovic (79) sind allesamt besser eingestuft. In einem Punkt ist Delaney aber auch in FIFA 17 absolute Spitzenklasse: Er besitzt eine fantastische Ausdauer (90). Zudem verfügt er über die Eigenschaften "Führungsstärke" und "Lange Pässe" und ist praktisch beidfüßig. Virtuell ist der Nationalspieler eine sinnvolle Ergänzung für die Hanseaten – aber (noch) nicht mehr.

Riechedly Bazoer (VfL Wolfsburg)

Julian Draxler ist zwar nach Paris gewechselt, aber mit Riechedly Bazoer haben die Wölfe bereits einen Nachfolger verpflichtet – auch wenn der Niederländer etwas defensiver zu Hause ist als der deutsche Nationalspieler. Mit einer Gesamtstärke von sehr ordentlichen 77 liegt er auf einem Level mit Yannick Gerhardt und knapp hinter Maximilian Arnold (79). Virtuell stechen beim 20-jährigen Talent vor allem Ballkontrolle (84), Kurzpassspiel (82) und Sprungkraft (81) hervor. Dank seiner Eigenschaft "Distanzschütze ist er auch immer für einen Treffer gut. Man darf gespannt sein, ob er das auch in der Bundesliga unter Beweis stellen kann.

Thimothee Kolodziejczak (Borussia M'gladbach)

Ginge es nach den Werten in FIFA 17, hätte sich die Borussia im Winter den stärksten Spieler geangelt. Mit einer Gesamtstärke von 80 ist der Franzose, der vom FC Sevilla an den Niederrhein wechselt, der beste Innenverteidiger im Kader der Fohlen. Da reichen Tony Jantschtke (79), Jannik Vestergaard (79), Andreas Christensen (78) oder Nico Elvedi (72) nicht heran. Virtuell profitiert Kolodziejczak nicht von besonders hohen Werten in einzelnen Eigenschaften sondern hat in den Bereichen Defensive und Physis praktisch keine Schwächen. Wichtig für die Borussia: Mit einem Wert von 71 verfügt er auch über für einen Innenverteidiger sehr ordentliche Fähigkeit im Kurzpass.

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