Frankfurt - Robin Dutt ist neuer Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und damit Nachfolger von Matthias Sammer. Der 47-Jährige unterschrieb einen ab 1. August gültigen Vier-Jahres-Vertrag bis 2016. Am Mittwoch stellte der DFB den ehemaligen Bundesliga-Trainer von Bayer Leverkusen und des SC Freiburg als neuen Sportdirektor vor.

"Beim DFB diese spannende Aufgabe übernehmen zu dürfen, hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Bundestrainer Joachim Löw und allen anderen DFB-Trainern. Und ich empfinde es als unglaublich reizvolle Herausforderung, mit den größten Talenten unseres Landes den Fußball weiter voranzubringen", sagte Dutt in einer Presseerklärung des Verbandes.

Löw: "Kompetente Lösung"



Der gebürtige Kölner Dutt war nach der vorzeitigen Trennung in Leverkusen ohne Engagement gewesen. Sammer hatte am 2. Juli seinen Job beim DFB aufgegeben und war als neuer Sportvorstand zum deutschen Rekordmeister Bayern München gewechselt.

"Ich freue mich, dass wir in so kurzer Zeit einen in der Bundesliga anerkannten Topfachmann für diese wichtige Position präsentieren können. Ich bin mir sicher, dass Robin Dutt mit seinen Qualitäten die erfolgreiche Arbeit von Matthias Sammer fortsetzen und aufgrund seiner Erfahrung neue Impulse einbringen kann", äußerte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Bundestrainer Joachim Löw kommentierte die Verpflichtung Dutts wie folgt: "Ich bin froh, dass der DFB so schnell und gut gehandelt und diese kompetente Lösung gefunden hat. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit." Teammanager Oliver Bierhoff ergänzte: "Robin Dutt ist ein absoluter Fachmann und wird sicherlich die interessante Aufgabe hervorragend ausfüllen. Er kann sich dabei unserer Unterstützung sicher sein."

Zuletzt in Leverkusen tätig



Dutt absolvierte 2005 als Lehrgangsbester den Fußball-Lehrer-Lehrgang an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Köln. Von den Stuttgarter Kickers wechselte er zur Saison 2007/2008 als Nachfolger von Volker Finke zum SC Freiburg, mit dem er den Aufstieg in die Bundesliga schaffte und maßgeblich die Talentförderung im Sport-Club mitgestaltete.

2011 unterschrieb der in Köln geborene und in Stuttgart aufgewachsene Fußball-Lehrer einen Vertrag als Cheftrainer von Bayer Leverkusen, wo er bis April 2012 arbeitete.