München - Aufsteiger Fortuna Düsseldorf will am Samstag im Heimspiel gegen den SC Freiburg die Serie ohne Gegentreffer fortsetzen und damit weiterhin ungeschlagen bleiben (Samstag, ab 15 Uhr im Live-Ticker/Liga-Radio).

Zeitgleich empfängt der zu Hause noch sieglose VfL Wolfsburg die SpVgg Greuther Fürth. Im dritten Spiel treffen mit Mainz 05 und dem FC Augsburg zwei Clubs aufeinander, die sich ihren Saisonstart sicherlich besser vorgestellt haben.

Fortuna Düsseldorf will gegen den SC Freiburg gleich drei Erfolgsserien verteidigen. In der heimischen Esprit-Arena sind die Rheinländer saisonübergreifend seit Dezember 2011 ungeschlagen. Zudem ist die Fortuna das einzige Bundesliga-Team ohne Gegentreffer, wodurch sie als Aufsteiger bislang ungeschlagen durch die Saison gingen.

Ein Erfolgsgarant ist dabei Torwart Fabian Giefer. Und obwohl der Neuzugang, der gegen die Breisgauer die weiße Weste verteidigen soll, nach einem Zusammenprall mit Stuttgarts Martin Harnik am vergangenen Wochenende noch gehandicapt, will er trotzdem spielen: "Für mich ist klar: Gegen Freiburg stehe ich wieder im Tor". Sollte der bislang einzige Fortuna-Torschütze der Saison, Dani Schahin, rechtzeitig fit werden, winkt ihm ein Startelf-Platz gegen den Sport-Club. Verteidiger Leon Balogun fällt mit einem Faserriss weiterhin aus.

Die Freiburger kommen ihrerseits nach dem ersten Saisonsieg im badischen Derby gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit viel Selbstvertrauen nach Düsseldorf. Dennoch zollt Trainer Christian Streich dem Gegner Respekt: "Da erwartet uns ein anderer Gegner und auch die Bedingungen in Düsseldorf sind andere. Das ist eine Mannschaft, die in den bisherigen vier Pflichtspielen noch kein Tor bekommen hat, die sich aus dem vergangenen Jahr enormes Selbstvertrauen geholt hat und die hochverdient aufgestiegen ist." Streich hat beim Gastspiel im Rheinland bis auf den sich noch im Aufbautraining befindlichen Jan Rosenthal alle Spieler zur Verfügung.

'_self' class='normalred'>Fakten zum Spiel und mögliche Aufstellungen

Schiedsrichteransetzungen

Der VfL Wolfsburg ist mit Europapokal-Ambitionen in die Saison gestartet, denen der Club an den ersten drei Spieltagen nicht vollends gerecht werden konnte. Umso wichtiger wäre nun für die Magath-Elf der erste Heimsieg der Saison gegen Aufsteiger Greuther Fürth. Deshalb kündigt der Trainer gegen die Franken eine offensive Herangehensweise an, warnt jedoch gleichzeitig vor dem Spiel: "Der Auswärtssieg der Fürther in Mainz ist für uns ein deutliches Zeichen, dass die Partie am Samstag kein Selbstläufer wird."

Die angeschlagenen Diego Benaglio und Bas Dost sollen am Samstag auflaufen. Vor allem vom Niederländer erwartet sich der VfL-Meistertrainer von 2009 viel: "Bas Dost soll ein zentraler Punkt in unserem Spiel werden, er kann einen Gegner allein durch seine Präsenz in die Defensive zwingen."

Bei Greuther Fürth herrschte unter der Woche kurzzeitiger Schockzustand, als die Schwere der Verletzung von Sebastian Tyrala offenkundig wurde. Der 24-Jährige riss sich in einem Testspiel das Kreuzbandriss und mehrere Monate ausfallen, Stürmer Djiby Fall fehlt ebenfalls weiterhin. Hoffnung macht allerdings die Auswärtsstärke der Fürther, die in Mainz siegten (1:0). Zuletzt verloren die "Kleeblätter" zu Hause gegen Schalke, danach mangelte Torwart Max Grün die fehlende Konsequenz an (hier geht's zum Interview).

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In Mainz ist am Samstag der FC Augsburg zu Gast. Dabei trifft der 14. der Tabelle auf den 15. Beide Mannschaften haben also noch Luft nach oben, für beide steht bislang ein Punkt aus drei Spielen zu Buche.

FSV-Trainer Tuchel ist sich der Bedeutung der Begegnung bewusst: "Ich könnte jetzt auch herunterspielen, wie wichtig und entscheidend dieses Spiel für uns wird. Aber jedem in der Mannschaft und uns allen ist diese Wichtigkeit bewusst. Es wäre Blödsinn, da um den heißen Brei herum zu quatschen." Der 39-Jährige appelliert jedoch an die Geduld der Mainzer Fans: "Es kann sein, dass das nicht gleich in den ersten 15 Minuten an der Anzeigetafel steht. Es reicht auch wenn man in der 90. Minute ein Tor mehr hat."

Neuzugang Ivan Klasnic wird voraussichtlich im Kader fehlen. Der Kroate hat noch Trainingsrückstand, Torwart Heinz Müller laboriert an einer Zerrung.

Der FC Augsburg bringt mit Aristide Bance einen Mann mit nach Mainz, der genau dort die sportlich beste Zeit seiner Karriere verbrachte. Von 2008 bis 2010 erzielte der Angreifer aus Burkina Faso zehn Bundeliga-Tore für den FSV, bevor er in den arabischen Raum wechselte, wo er allerdings nie sein Glück fand und so vor der Saison beim FC Augsburg landete.

Gegen Wolfsburg holte sich die Elf von Trainer Markus Weinzierl den ersten Punkt der Saison (0:0), dabei ersetzte Mohamed Amsif Torwart-Routinier Simon Jentzsch. Der Deutsch-Marokkaner wird auch in Mainz den Kasten des FCA hüten, da Jentzsch noch immer an den Nachwirkungen einer Finger-OP leidet.

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