Markus Schuler von Arminia Bielefeld wirft einen nüchternen Blick auf die aktuelle Lage.

Frage: Wie schwer ist es Ihn in dieser Woche gefallen, "einfach nur nach vorne" zu schauen?

Markus Schuler: Natürlich haben wir das Spiel noch einmal mit dem Trainerstab analysiert, aber danach war es abgehakt und es geht weiter. Ich habe schon relativ viel erlebt mit Bielefeld, es ist immer ein Auf und Ab. Derzeit stimmen die Ergebnisse einfach nicht und uns fehlen einfach Punkte. Ich denke schon, dass wir gegen Gladbach und auch in den Wochen zuvor ganz ordentlich gespielt und eigentlich nur gegen Wolfsburg eine richtig schlechte Leistung gebracht haben. Aber die Erfahrung zeigt mir, dass wir die Punkte holen werden, wenn wir im Training weiter hart arbeiten und uns nicht verrückt machen lassen.

Frage: Sie hatten in den letzten Jahren in jeder Saison eine schwierige Phase, meistens aber zu einem späteren Zeitpunkt. Ist es vielleicht ein kleiner Vorteil, diese Phase diesmal so früh zu durchleben?

Schuler: Psychologisch gesehen auf jeden Fall. So wissen wir - das wussten wir aber auch schon vor der Saison - dass wir nur um den Klassenerhalt spielen. Klar würden wir gerne weiter oben stehen, bzw. hätten wir gerne mehr Punkte. Das eine oder andere Mal haben wir es einfach vergeigt, sei es in Frankfurt oder zuhause gegen die Mitkonkurrenten. Wir haben aber gezeigt, dass wir durchaus gegen große Mannschaften bestehen können und ich bin optimistisch, dass wir auch gegen solche Teams gewinnen werden.