Vahid Hashemian hat seine bisher größte Zeit beim VfL Bochum gehabt. Nach vier Jahren bei Bayern München und Hannover 96 ist der Iraner zurückgekehrt.

Frage: Nach vier Jahren zurück im Westen – fühlten Sie sich gleich wieder zu Hause?

Vahid Hashemian: Ja, das alte Gefühl war gleich wieder da. Als ich Frau Ternow von der Geschäftsstelle, Herrn Schwenken und Andi Pahl, unseren Zeugwart, wieder sah, wusste ich: Du bist zurück im Revier. Es ist ein großer Vorteil, an einen Ort zu kommen, an dem man sich nicht fremd fühlt und keine lange Eingewöhnungszeit braucht. Ich habe einiges vermisst in den letzten Jahren, z.B. die besondere Atmosphäre in der Kabine hier. Ich habe mich dort immer wohl gefüht mit den Spielern oder auch mit unserem Physiotherapeuten Jürgen Dolls.

Frage: In deiner bislang letzten Saison für uns kam der VfL am Ende auf den 5. Platz. Du hattest mit deinen 16 Treffern großen Anteil am damaligen Höhenflug. Ist der heutige Kader ähnlich stark wie der von 2003/04?

Hashemian: Das lässt sich schwer vergleichen. Ich bin auch noch nicht lange genug da, um das schon wirklich beurteilen zu können. Klar, einige Spieler kenne ich noch von damals wie Philipp Bönig, Thomas Zdebel oder Paul Freier, gegen viele habe ich schon gespielt – was ich sagen kann, ist: Wir haben ein gutes, hochmotiviertes Team mit vielen jungen Spielern, das sich vor niemandem zu verstecken braucht. Für welche Platzierung es am Ende reicht, wird man sehen.