Hamburg - In der kommenden Saison wird Jaroslav Drobny das Tor des HSV hüten. Das entschied Trainer Michael Oenning bereits vor Beginn der neuen Saison. Damit steht ein weiteres Teil im HSV-Puzzle für die nächste Spielzeit fest.

Frank Rost wird im Sommer den HSV verlassen und der Tscheche ihn nicht nur zwischen den Pfosten beerben, sondern auch die Rückennummer übernehmen. "Ich freue mich auf die kommende Saison", so Drobny.

"Ich schaue nicht mehr zurück"

Große Worte sind nicht Sache des in der Mannschaft beliebten Spaßvogels. "Ich liebe Fußball", so seine einfache Formel. Fünf Spiele absolvierte Drobny in dieser Spielzeit für den HSV. Die übrige Zeit verbrachte der im Sommer von Hertha BSC zu den Rothosen gestoßene Ballfänger auf der Bank - keine leichte Situation. "Das ist schwer zu beschreiben. Natürlich will ich immer spielen. Aber so ist Fußball und da kann es sein, dass du auf der Bank sitzt. Ich schaue aber nicht mehr zurück, sondern nur in die Zukunft", so Drobny.

Die sieht für den 31-Jährigen persönlich gut aus. Trainer Michael Oenning plant mit ihm als Nummer Eins und setzt neben der Klasse von 119 Bundesligaspielen auf die Erfahrung des Keepers. "Jaroslav ist in der kommenden Saison meine Nummer Eins." Mit Griechenland (Panionios Athen), England (FC Fulham), den Niederlanden (ADO Den Haag) und eben der Bundesliga (Bochum und Hertha BSC) sammelte der Hundefan in vier Profiligen Erfahrung.

Die soll er in der kommenden Saison an die neue HSV-Mannschaft weitergeben. "Natürlich bin ich ein bisschen älter und habe schon einige Erfahrung gesammelt. Wenn ich den jungen Spielern in der Mannschaft helfen kann, mache ich das gerne", lacht Drobny. Noch zwei Spiele stehen in dieser Saison für die "Rothosen" auf dem Programm, dann beginnt für die 45 die neue Zeit als Nummer 1.