München - Die Heimmannschaften dominieren den 14. Spieltag der Bundesliga, denn kein Team hat am vergangenen Wochenende einen Auswärtssieg einfahren können. Auch in der Elf des 14. Spieltags stehen nur Akteure, die mit ihren Mannschaften einen klaren Heimerfolg feierten.

Tor:

Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund): Der sichere Keeper hielt drei von vier Bällen auf sein Tor und fing vier Flanken ab. Außerdem spielte er 88 Prozent seiner Pässe zum Mitspieler.


Abwehr:

Philipp Lahm (Bayern München): Bayerns Mann auf der rechten Außenbahn spielte nicht foul und gewann 80 Prozent seiner Zweikämpfe. Im Angriff legte er zu zwei Torschüssen auf.

Neven Subotic (Borussia Dortmund): Der Innenverteidiger steuerte beim 4:1 gegen Gladbach den wichtigen Ausgleichstreffer kurz vor dem Pausenpfiff bei und kam auf 92 Ballkontakte.

Martin Amedick (1. FC Kaiserslautern): Der FCK-Kapitän kam beim Kantersieg gegen Schalke ohne Foul aus. In der Offensive köpfte er in der 39. Minute das 2:0 für die "Roten Teufel".

Marcel Schmelzer (Borussia Dortmund): Der Linksverteidiger hatte gegen die "Fohlen" 86 Ballkontakte und eine ganz starke Passquote von 87 Prozent.


Mittelfeld:

Mario Götze (Borussia Dortmund): Der Offensiv-Youngster brachte 41 seiner 46 Pässe zu einem Mitspieler (89 Prozent) und gab vier Torschussvorlagen.

Anatoliy Tymoshchuk (Bayern München): Der Ukrainier spielte beim 4:1 gegen Frankfurt groß auf: Zwei Tore, fünf Torschüsse, 108 Ballkontakte und 90 Prozent erfolgreiche Pässe.

Christian Tiffert (1. FC Kaiserslautern): Der Mittelfeldspieler glänzte gegen die "Knappen" als bärenstarker Vorbereiter und legte drei Treffer auf. Er hat mit nunmehr neun Assists ligaweit die meisten.

Shinji Kagawa (Borussia Dortmund): Der junge Japaner wirbelte im Borussen-Duell ordentlich - ein Tor, zwei Torschüsse und drei Torschussvorlagen standen letztlich zu Buche.


Angriff:

Srdjan Lakic (1. FC Kaiserslautern): Zwei seiner drei Torschüsse zappelten im Netz der "Königsblauen". Außerdem holte der Kroate einen Elfmeter raus.

Hugo Almeida (Werder Bremen): Werders Portugiese schnürte gegen St. Pauli einen "Dreierpack" und hat nun neun Saisontore auf seinem Konto. Makel bei seiner Glanzleistung: Er flog mit Rot vom Platz.