München - Nach bangen Wochen kam am 16. November die Nachricht, die die ganze Bundesliga herbeigesehnt hatte. Sechs Wörter sorgten für Erleichterung: "Boris Vukcevic aus dem Koma aufgewacht". Genau sieben Wochen zuvor hatte die Nachricht vom Unfall des 22 Jahre alten Profis von 1899 Hoffenheim Deutschland in einen Schockzustand versetzt.

In Folge einer Unterzuckerung hatte Diabetiker Vukcevic am 28. September auf der B 45 bei Bammental einen schweren Autounfall verursacht und kämpfte danach in der Heidelberger Uniklinik zeitweise um sein Leben. Nach zwei Kopfoperationen verbesserte sich der Zustand des U21-Nationalspielers langsam.

Das Drama um Vukcevic hatte den sechsten Spieltag der Bundesliga überschattet und für reichlich emotionale Szenen gesorgt. Nach dem torlosen Unentschieden gegen den FC Augsburg standen die Hoffenheimer Profis mit Tränen in den Augen vor der Fankurve, wurden von Trainer Markus Babbel umarmt und sangen gemeinsam mit den Anhängern den Namen ihres Teamkollegen.

Im 1899-Fanblock waren Fotos von Vukcevic und Spruchbänder zu sehen. Obwohl die DFL einer Absage zugestimmt hätte, wollten Vukcevic' Teamkollegen unter dem Motto "Wir spielen und kämpfen für Boris" auflaufen. Inzwischen hat sich der Gesundheitszustand von Boris Vukcevic weiter verbessert, am Sonntag bedankte sich der Profi für die Unterstützung.

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