Noch vier Tage bis zum Start der neuen Bundesliga-Saison und drei Spieler stehen auf der Kippe: Sebastian Kehl, Roman Weidenfeller und Dede - drei Schlüsselspieler in Borussias Defensive. Zum Auftakt der Trainingswoche waren sie allesamt nicht mit am Ball.

Roman Weidenfeller hat nach der in Weiden erlittenen Verletzung (Anriss des inneren Seitenbandes im linken Ellenbogen) ohnehin Trainingsverbot. Er nutzte dies, um das lädierte Gelenk einem Spezialisten vorzustellen.

Roman fühlt sich ganz gut

Klopp ist jedenfalls zuversichtlich, dass Weidenfeller im Spiel gegen den 1. FC Köln das BVB-Tor hütet. "Wir lassen heute feststellen, ob das funktionieren kann, werden aber auch kein Risiko eingehen. Roman selbst sagt, dass er sich ganz gut fühlt."

Vorsichtiger Optimismus also bei Weidenfeller, Skepsis dagegen bei Dede. "Der Kiefer ist gebrochen, und ein Knochen braucht Zeit, bis er wieder zusammengewachsen ist", sagte Klopp.

Der Brasilianer hatte sich vor zweieinhalb Wochen beim Testspiel in Paderborn verletzt - und dürfte auch am Samstag noch nicht zur Verfügung stehen. Klopp: "Solange ein Abwehrspieler nicht mit Vollgas in Kopfballduelle gehen kann, macht es keinen Sinn - so traurig das für uns ist."

Kehl eventuell gegen HSV einsetzbar

Mit Sicherheit fehlen wird Sebastian Kehl, der sich beim Aufwärmen vor dem Spiel gegen Valencia am 25. Juli einen Muskelfaserriss im Adduktorenbereich zugezogen hatte. "Wir wollen bei ihm jetzt ganz, ganz vorsichtig sein", erklärt Jürgen Klopp.

"Ich habe ihn für Samstag nicht auf dem Plan, weil er wieder jeder andere auch mindestens vier, fünf Mal mit der Mannschaft hätte trainieren müssen. Dazu aber hätte er heute einsteigen müssen. Wir schauen, ob es bis zum Spiel in Hamburg klappt", so Klopp.



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