Bundesliga

Dembele, Isak und Co. - Dortmunds Diamanten

Köln - Die Saison 2016/17 ist noch in vollem Gang. Doch der Blick von Borussia Dortmund geht bereits in die Zukunft. Darauf deutet nicht erst die jüngste Neuverpflichtung von Alexander Isak hin. Vielmehr hat Dortmund einige Diamanten im Kader, die eine verheißungsvolle Zukunft vor sich haben und den BVB nach ganz vorne bringen können.

Alexander Isak

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Mit gerade einmal 17 Jahren ist Alexander Isak eines der größten Talente im BVB-Kader. Der hochgewachsene Schwede (1,90 Meter) gilt als einer der besten Stürmer seines Jahrgangs. Er ist ein schneller, trickreicher und athletischer Spieler mit gutem Abschluss. Die kolportierte Ablösesumme soll bei knapp 10 Millionen Euro liegen. Nachdem er mit zehn Treffern als bester Torschütze seines Heimatvereins AIK Solna die Liga abgeschlossen hatte, debütierte er Anfang des Jahres in einem Freundschaftsspiel gegen die Elfenbeinküste auch in der schwedischen Nationalmannschaft, wo er wenige Tage später im Spiel gegen die Slowakei auch zu seinem ersten Tor kam - und damit der jüngste Torschütze in der Geschichte der schwedischen Nationalmannschaft ist.

Christian Pulisic

Julian Weigl

Der 19-jährige Franzose ist ein Volltreffer! Nachdem er Anfang der Saison zum BVB gewechselt ist, kam Ousmane Dembélé an 16 der 17 Bundesliga-Spieltagen zum Einsatz (nur gegen Bayern München nicht). Er sammelte starke elf Scorer-Punkte (vier Tore, sieben Torvorlagen); beim BVB war nur Pierre-Emerick Aubameyang an mehr Treffern beteiligt. Der französische Nationalspieler (Anfang September 2016 bestritt er seine ersten Partien) ist ein sehr guter Techniker, unglaublich flink, torgefährlich und hat das Auge für den Nebenmann. Manchmal wirkt er aber noch etwas zu verspielt, auch wenn er das Eins-gegen-eins durchaus suchen soll, da es zu seinen großen Stärken zählt. Vor seinem Wechsel nach Dortmund wurde er in seiner Heimat Frankreich zum besten Nachwuchsspieler der Saison 2015/16 gewählt.

Raphael Guerreiro, der als frischgebackener Europameister 2016 nach Dortmund wechselte, kam im BVB-Dress direkt zum Einsatz. Doch eine Muskelverletzung setzte den 23-Jährigen Mitte der Hinrunde außer Gefecht. Nach Meinung seines Trainers Thomas Tuchel ist der portugiesische Nationalspieler "viel zu gut, um auf eine Position festgelegt zu werden.“ Deswegen spielt er auch nicht nur als Außenverteidiger - auf dieser Position holte er mit Portugal den EM-Titel - sondern rückt häufig ins Mittelfeld vor, wo er noch gefährlicher ist. Wohl auch, weil Guerreiro im letzten Drittel einen enormen Zug zum Tor entwickelt und dank seiner Technik und Spielintelligenz effektiv ist. Außerdem schießt er sehr gefährliche Standards. Zum Jahresstart in Bremen war der Rückkehrer als Joker dann auch am Siegtreffer beteiligt.

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