Köln - Das Spiel Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München elektrisiert die Fans. Obwohl der BVB derzeit rein tabellarisch nicht der erste Verfolger des Tabellenführers ist, so ist das Aufeinandertreffen am Samstag um 18:30 Uhr immer noch ein Duell der Superlative. Beide Vereine haben gleich mehrere Weltmeister im Team.

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Während beim BVB der eine oder andere der insgesamt fünf Weltmeister aktuell seltener zum Einsatz kommt, sind die sieben Spieler FCB, die bereits diesen Titel gewonnen haben, fast alle Stammspieler. bundesliga.de wirft einen Blick auf die Akteure beider Mannschaften, die beim Titelgewinn der deutschen Nationalelf in Brasilien mit dabei waren sowie auf die beiden spanischen Weltmeister im Bayern-Trikot.

Borussia Dortmund

Roman Weidenfeller: Der Routinier war bei der WM 2014 die Nummer zwei und füllt diese Rolle inzwischen auch in Dortmund aus. Nach langen Jahren als Stammkeeper fühlt sich der 36-Jährige als Back-Up wohl. Und wenn er ran darf, ist er zur Stelle. Wie im Pokal, als er dem BVB im Elfmeterschießen gegen Union Berlin mit zwei gehaltenen Strafstößen das Weiterkommen sicherte.

Matthias Ginter: Der gebürtige Freiburger musste in Dortmund lange um Spielzeit kämpfen. Seine Vielseitigkeit hat ihm dabei immer wieder gute Dienste erwiesen. Inzwischen steht er regelmäßig auf dem Platz, sei es auf seiner Lieblingsposition in der Innenverteidigung oder auf der rechten Seite, wo er im Spiel nach vorne überzeugt und Scorerpunkte sammelt.

Erik Durm: Der 24-Jährige hat eine schwere Zeit hinter sich. Zuletzt stand er im Mai beim DFB-Pokal-Finale gegen die Bayern für den BVB auf dem Platz. Im Sommer musste er sich dann einer Operation am Knie unterziehen, die ihn lange außer Gefecht setzte. Inzwischen ist er zurück im Training und hat den Kampf um die Plätze auf den Außenbahnen wieder aufgenommen.

Mario Götze: Der Schütze des entscheidenden Tores im WM-Finale nimmt nach seiner Rückkehr zum BVB langsam wieder Fahrt auf. Im offensiven Mittelfeld ist Götze gesetzt und lässt immer öfter die Qualitäten aufblitzen, die die Fans an ihm schätzen: Götze spielt kluge Pässe, bewegt sich gut. Auf sein erstes Bundesliga-Tor nach der Rückkehr wartet er noch. Vielleicht klappt es ja gegen den Ex-Club...

Andre Schürrle: Er bereitete Götzes Treffer im Finale vor. Sein Start nach dem Wechsel zum BVB war vielversprechend, dann warf ihn eine Verletzung zurück. Jetzt ist Schürrle wieder da und es besteht kein Zweifel, dass der Wunschspieler von Trainer Thomas Tuchel noch eine gewichtige Rolle bei Borussia Dortmund spielen wird.

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FC Bayern München

Manuel Neuer: Der deutsche Nationaltorwart ist der beste seines Fachs. Sowohl beim FC Bayern München als auch in der Elf von Joachim Löw führt kein Weg an ihm vorbei. In dieser Bundesliga-Saison wurde er erst sechs Mal überwunden. es wird keine leichte Aufgabe für den BVB, gegen ihn ein Tor zu erzielen.

Jerome Boateng: Er ist der Abwehrchef des Rekordmeisters und der Nationalelf. Boateng überzeugt mit herausragendem Zweikampfverhalten und leitet mit klugen, langen Bällen auch immer wieder Torchancen ein. Aktuell ist der 28-Jährige wahrscheinlich einer der stärksten Innenverteidiger der Welt.

Mats Hummels: Seinem Partner in der Innenverteidigung steht Hummels in kaum einer Disziplin nach. Auch er ist nicht nur in der Defensive stark. Kein Wunder, dass er schon zu seiner Dortmunder Zeit von den Gegnern teilweise in Manndeckung genommen wurde. Jetzt will er seinen ersten Bundesliga-Sieg gegen den BVB einfahren.

Philipp Lahm: Gerade hat der FCB-Kapitän seinen 33. Geburtstag gefeiert. Aus der Nationalmannschaft ist er nach dem WM-Titel zurückgetreten und konzentriert sich ganz auf seinen Verein, bei dem er auch im hohen Fußballeralter noch Woche für Woche Top-Leistungen abliefert. Jederzeit bereit, die talentierten Dortmunder Offensivspieler mit seiner Routine in die Schranken zu weisen.

Thomas Müller: Nach 20 Toren in 31 Spielen der Vorsaison hält sich Müller in diesem Jahr noch vornehm zurück. Doch obwohl er noch kein Bundesliga-Tor erzielt hat, ist er mit seiner engagierten Spielweise ungemein wichtig für sein Team. Und wer ihn noch unterschätzt, macht sowieso einen großen Fehler. Denn aus dem Nichts trifft er besonders gerne.

Javier Martinez: Der Weltmeister von 2010 ist nicht der auffälligste Akteur im Bayern-Dress, aber zweifellos einer der besten Defensivspieler der Welt. In München wechselte er sich zuletzt meist mit Hummels und Boateng in der Innenverteidigung ab. Seine Stunde schlägt oft in den großen Spielen, von denen er mit dem FCB schon einige gewonnen hat.

Xabi Alonso: Der 34-Jährige Routinier war auch 2010 beim Titelgewinn der Spanier in Südafrika mit an Bord. Er sorgt für Stabilität im Münchener Spiel und packt zwischendurch gerne den einen oder anderen gefährlichen Distanzschuss aus. Kein Wunder, dass auch Pep Guardiolas Nachfolger Carlo Ancelotti auf ihn setzt.

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