Der Präsident des Ligaverbandes erklärt nach der heute bekannt gegebenen Entscheidung:

"Diese Position ist unverständlich und könnte den deutschen Profi-Fußball um Jahre zurückwerfen. Keine andere Liga in Europa wird von Amtsseite derart in ihren Vermarktungsmöglichkeiten beschränkt, in keinem anderen Land wird derart in den Wettbewerb eingegriffen. Der Bundesliga drohen massive Einnahmeverluste. Wir würden es künftig noch schwerer haben, international mitzuhalten. Fakt ist: Es ist nicht etwa am neuen Partner oder am neuen Vermarktungsmodell mit eigenem Sender gescheitert. Hier wird etwas verboten, das in den vergangenen Jahrzehnten erfolgreich praktiziert wurde. Damit konnte niemand rechnen. Die Bundesliga darf nicht Spielball der Regulierung werden. Die Zentralvermarktung ist in fast allen Ländern Europas gelebte Praxis und funktioniert ohne derart drastische Auflagen. Das muss auch in Deutschland möglich sein."