Kurz vor Ende der Bundesliga-Saison 2008/09 haben immer noch vier Mannschaften die etwa gleich große Chance Deutscher Meister zu werden: Wolfsburg, München, Berlin und Stuttgart. So spannend war die Entscheidung wohl noch nie!

Auch im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) neigt sich die Saison in allen Ligen dem Ende zu, nur noch zwei Spieltage sind zu absolvieren.

Natürlich spielen die Profis der vier Top-Clubs eine Hauptrolle in allen OBM-Mannschaftsteilen. Mit Ausnahme der Torhüterposition geben die Spieler der Top Four den Ton in Abwehr, Mittelfeld und Angriff an. Die Lucios, Simunics, Dzekos oder Gomez' sind die Trümpfe der OBM-Trainer!

OBM-Abwehr der Bayern top

In der Defensive begeht man auf keinen Fall einen Fehler, wenn man auf die Münchener Innenverteidigung mit Lucio und Martin Demichelis setzt. Am vergangenen OBM-Spieltag belegte der Argentinier Demichelis mit einem Wert gewonnener Zweikämpfe von durchschnittlich 67,2 % Rang zwei der Abwehr-Topliste, gefolgt von seinem brasilianischen Teamkollegen Lucio (67 %).

Einzig der Berliner Josip Simunic mit 68,2 % gewonnenen Duellen konnte die beiden Bayern noch hinter sich lassen. An diesen Dreien kommt so leicht kein Stürmer vorbei.

Mittelfeld in Händen der Wölfe

Wer die beiden Wolfsburger Zvjezdan Misimovic und Josué in seinen Reihen hat, kann sich glücklich schätzen. Beide Mittelfeld-Asse tauchen unter den besten fünf Spielern auf ihren Positionen am vergangen OBM-Spieltag auf.

So kommt der bosnische Nationalspieler Misimovic in insgesamt 7391 OBM-Partien auf 2901 Tore, was einer starken Quote von 45,2 % entspricht. Darüberhinaus lieferte er noch 441 Torvorlagen und rangiert somit auf Platz zwei aller Mittelfeldspieler.

Angeführt wird diese Liste vom Bremer Regisseur Diego (46,2 %). "Zwetschges" Wolfsburger Mannschaftskapitän Josué belegt Rang fünf, mit einer Quote von 39,1 %. Felix Magaths Mittelfeldgerüst ist somit mehr als geeignet für den Kampf um die Meisterschaft – sowohl im OBM, als natürlich auch in der Bundesliga.

Qual der Wahl im Sturm

Während bei Abwehr und Mittelfeld recht deutlich jeweils eine Mannschaft auftrumpfen konnte, so ist es in der Offensiv-Abteilung nicht ganz so klar. So befinden sich in den Top 5 des letzten OBM-Spieltags immerhin Stürmer aus Teams vier verschiedener Meisterschaftsanwärtern.

Platz fünf belegt der Herthaner Andrey Voronin mit 421 Toren in 1047 OBM-Partien (Quote: 40,2 %), auf Rang drei ist der aktuell führende in der Bundesliga-Torjägerliste, Grafite vom VfL Wolfsburg, zu finden (744 Tore/1737 Spiele/42,8 %). Zweiter der Wertung ist der Stuttgarter Mario Gomez (2507/5819/43 %), nur noch getoppt von HSV-Stürmer Mladen Petric (1149/2648/43,9 %).

Jene OBM-Trainer, die einen oder gar zwei der erwähnten Stürmer in ihren Teams haben, können sicher sein, einiges in der Kaderplanung richtig gemacht zu haben. Denn sie werden, so viel ist sicher, weder im OBM noch in der Bundesliga aufhören, Tore zu schießen.

4-2-3-1 und Raute wieder top

Die beiden Spielsysteme 4-2-3-1 und 4-4-2 mit einer "Raute" sind, wie schon am vorletzten OBM-Spieltag, auch diesmal am erfolgversprechendsten gewesen. So brachte das 4-2-3-1 60 % seiner OBM-Trainer zum Erfolg während mit der Raute 58 % aller Partien gewonnen wurden.

Mit einem dieser Systeme, 4-2-3-1 wird von Hertha BSC praktiziert und die Raute von München und Wolfsburg, sowie möglichst mehreren der aufgeführten Spieler im Kader, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege.

Christian Krämer