Stuttgart - Die Profis des Bundesliga-Vorletzten VfB Stuttgart haben am Mittwoch einen zweigeteilten Auftakt in das Unternehmen Klassenerhalt absolviert.

Beim Start in die Vorbereitung auf die Rückrunde wurde erst die Fitness der Spieler bei einem Laktattest im Stuttgarter Olympiastützpunkt untersucht, dann bat der neue Trainer Bruno Labbadia sein Team am späten Nachmittag zu einer Einheit auf den Platz. "In unserer Situation müssen wir die wenige Zeit intensiv nutzen", sagte Labbadia, der seine Schützlinge erst nach dem Pokal-Aus gegen Rekordmeister Bayern München (3:6) zwei Tage vor Heiligabend in den Kurzurlaub geschickt hatte.

Abwehrarbeit im Fokus

Bis zum Rückrundenauftakt am 15. Januar gegen den Tabellenzweiten 1. FSV Mainz 05 sollen die VfB-Profis ihre körperliche Verfassung verbessert und die Philosophie Labbadias verinnerlicht haben. "Wir sind vom Naturell her eine offensiv agierende Mannschaft. Aber wir müssen noch kompakter in der Defensive arbeiten und lernen, das Spiel ohne Hektik und individuelle Fehler zu steuern", sagte der Coach, der mit seiner Mannschaft vom 2. bis 9. Januar ein Trainingslager im türkischen Belek beziehen wird.

Nicht alle Spieler konnten aber am ersten Trainingstag teilnehmen. Martin Harnik zwingen anhaltende Oberschenkelprobleme noch etwas kürzer zu treten. Bei Ciprian Marica ist es das Ziel nach seinem Faserriss im Adduktorenbereich, ihn in Belek wieder voll ins Mannschaftstraining zu integrieren. Timo Gebhart (Bänderriss) und Johan Audel (Kreuzbandriss) absolvieren derzeit ein individuelles Programm. Stefano Celozzi und Daniel Didavi hingegen sind schon seit Montag wieder im Training am VfB-Clubgelände und werden nach überstandenen Verletzungen wieder zur Mannschaft stoßen.