Am Montag, 30. Juni, hat die DFL Deutsche Fußball Liga GmbH den Spielplan der anstehenden Bundesliga-Saison 2008/09 bekannt gegeben.

bundesliga.de hat erste Reaktionen aus den Lagern der Bundesligisten zu den Paarungen der neuen Saison gesammelt.

So sieht der erste Spieltag der Saison 2008/09 aus:

FC Bayern München - Hamburger SV
FC Schalke 04 - Hannover 96
VfL Wolfsburg - 1. FC Köln
Bayer 04 Leverkusen - Borussia Dortmund
Eintracht Frankfurt - Hertha BSC Berlin
Karlsruher SC - VfL Bochum
FC Energie Cottbus - 1899 Hoffenheim
DSC Arminia Bielefeld - Werder Bremen
Borussia Mönchengladbach - VfB Stuttgart

Jürgen Klinsmann (Trainer FC Bayern München): Wir freuen uns, dass es gleich richtig in die Vollen geht.

Uli Hoeneß (Manager FC Bayern München): Mit ist es ziemlich wurscht, gegen wen wir zu Beginn spielen. Wir werden auf jeden Fall sehr gut vorbereitet sein.

Klaus Allofs (Manager Werder Bremen): Natürlich hätten wir zum Auftakt gerne ein Heimspiel gehabt, aber das war aus spieltagstechnischen Gründen nicht möglich, weil wir aufgrund des Weser-Stadionausbaus um ein Auswärtsspiel am 34. Spieltag gebeten haben. Außerdem war eine weitere Großveranstaltung neben dem Kirchentag, der dann in Bremen stattfindet, nicht möglich.
Wir sind ganz zufrieden mit dem Spielplan. Auch wenn uns Arminia Bielefeld nicht ganz so gut liegt. Da haben wir zuletzt immer unserer Probleme gehabt. Aber dann haben wir mit Schalke 04 einen super Auftakt im Weser-Stadion. Das wird hochinteressant für die Fans.

Martin Jol (Trainer Hamburger SV): Wir wollen gut abschneiden, dann muss man sich auch in solchen Spielen gut präsentieren. Das ist sicher ein großes Spiel zum Auftakt. Und Fußballer leben für große Spiele.

Dietmar Beiersdorfer (Manager Hambuger SV): Wir haben in München in den letzten Jahren immer gut ausgesehen. Das wollen wir natürlich auch dieses Mal. Auch und gerade gegen die Bayern wollen wir gut in die Saison starten.

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg): Einen Aufsteiger wie den 1. FC Köln gleich zu Beginn der Saison hätte ich nicht unbedingt gebraucht - Bundesliga-Neulinge starten immer gerne mit einer gewissen Euphorie. Ansonsten aber empfinde ich unseren Plan als recht ausgewogen.

Horst Heldt (Manager VfB Stuttgart): Die Bekanntgabe des Spielplans ist immer das Zeichen, dass es bald wieder losgeht. Natürlich gilt auch in dieser Saison die alte Weisheit, dass wir sowieso gegen alle 17 Konkurrenten spielen müssen. Dennoch gibt es sicherlich leichtere Aufgaben als beim Zweitliga-Meister mit seinen euphorischen Fans im Rücken das erste Saisonspiel zu bestreiten. Eine zusätzliche Herausforderung werden die beiden letzten Auswärtsspiele der Saison, wenn wir auf Schalke und beim FC Bayern antreten müssen.

Armin Veh (Trainer VfB Stuttgart): Grundsätzlich muss man es nehmen wie es kommt, aber ich freue mich auf den Auftakt gegen meinen alten Verein Borussia Mönchengladbach.

Bruno Labbadia (Trainer Bayer 04 Leverkusen): Das wird sicher ein interessanter Start mit gleich zwei neuen Trainern. Klar ist, es gibt keine schwachen Gegner oder Wunschgegner in dieser Liga. Wir nehmen es, wie es kommt.

Rolf Dohmen (Manager Karlsruher SC): Generell nehmen wir die Spiele, wie sie kommen. Wir hatten die Konstellation mit dem Heimspiel gegen den VfL Bochum und der Auswärtspartie in Hamburg ja schon in identischer Form zum Ende der letzten Runde. Beide Begegnungen haben wir damals verloren, so dass sich uns jetzt die Chance zur Wiedergutmachung bietet.

Michael Frontzeck (Trainer Arminia Bielefeld): Egal gegen wen - die ersten Saisonspiele sind immer schwer. Allerdings haben wir gute Erinnerungen an unser letztes Heimspiel gegen Werder Bremen (1:1 am 25. Spieltag - Anm. der Redaktion). Daran wollen wir natürlich anknüpfen.

Jos Luhukay (Trainer Borussia Mönchengladbach): Es ist natürlich schön, die Saison mit einem Heimspiel beginnen und auch beenden zu dürfen. Ich hoffe, dass zum Auftakt gegen den VfB Stuttgart viele Leute kommen. Jetzt, wo der Spielplan feststeht, steigt natürlich die Vorfreude auf die erste Liga noch mehr.

Christian Ziege (Manager Borussia Mönchengladbach): Der Spielplan ist schon okay so. In der Bundesliga gibt es ohnehin keine leichten Gegner. Dass wir zu Beginn mit dem VfB Stuttgart und Werder Bremen zwei schwere Heimspiele vor der Brust haben, kann vielleicht ein Vorteil für uns sein.

Sascha Rösler (Spieler Borussia Mönchengladbach): Gegen Stuttgart zu starten finde ich richtig gut. Das Stadion wird voll sein, es kann ein richtig gutes Spiel werden. Dann in Hoffenheim zu spielen, ist auch nicht so schlecht - wegen des Stadionneubaus spielen die dann ja in Mannheim. Dort fehlt ihnen vielleicht der Heimvorteil.

Ralf Rangnick (Trainer 1899 Hoffenheim): Wir nehmen natürlich den Spielplan wie er kommt und freuen uns auf unsere erste Bundesliga-Saison mit 34 tollen Spielen.