Köln - Die Europameisterschaft in Frankreich wirft ihren Schatten voraus. Zum ersten Mal kämpfen gleich 24 Teams um Europas Krone. Mit dabei auch zahlreiche Profis aus der Bundesliga. Welcher der EM-Teilnehmer kann sich auf der internationalen Bühne nachhaltig in den Vordergrund spielen? Um diese Frage im Vorfeld zu klären, haben wir die Datenbank des FIFA Ultimate Teams durchforstet. Das sind die drei stärksten virtuellen Mittelfeldspieler aus der Bundesliga bei der Euro. Und ein Topstar läuft außer Konkurrenz.

Bemerkung der Redaktion: Sofern von einem Spieler mehrere Playercards mit unterschiedlichen Positionen oder Wertungen existieren, wurde immer die Karte mit dem höchsten Wert ausgewählt.

Platz 3, Julian Baumgartlinger (1. FSV Mainz 05)

Der Kapitän des 1. FSV Mainz 05 und zukünftige Leverkusener hatte großen Anteil an der erfolgreichen Saison der Rheinhessen. Das ist auch EA SPORTS nicht verborgen geblieben: Julian Baumgartlinger steht im Ultimate Team der Saison der Bundesliga. Der Österreicher glänzt vor allem durch überragende Ausdauer (96), ein gepflegtes Kurzpassspiel (87), faire Zweikampfführung und starke Antizipation (abgefangene Bälle 87). Zudem verfügt er über die Sondereigenschaft "Führungsstärke" und die Spezialität "Taktiker". Da lässt sich auch seine mangelnde Torgefährlichkeit verschmerzen.

Platz 2, Thiago (FC Bayern München)

Der Star des FC Bayern München ist der einzige Bundesliga-Spieler im spanischen EM-Kader. Aufgrund seiner herausragenden technischen Fähigkeiten könnte er zum Schlüsselspieler des Titelverteidigers werden. Beweglichkeit (91), Dribbling (91), Volleyschüsse (93), Kurzpassspiel (90) und Ballkontrolle (88) ermöglichen dem Spieler mit Thiago zahlreiche Möglichkeiten. Der 25-Jährige steht virtuell dank seiner Spezialitäten "Dribbler", "Spielmacher" und "Akrobat" sowie der Sondereigenschaft "Flair" für spektakuläre Aktionen. Gepaart mit vier Sternen für Spezialbewegungen gibt es kaum einen Move, den der virtuelle Thiago nicht beherrscht. Gut möglich, dass er es auch bei der EM in Frankreich beweist.

Platz 1, Mario Götze (FC Bayern München)

Es war nicht die Saison des Mario Götze. Immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen brachte er es bei Bayern München nur auf wenig Einsatzzeit. Und dennoch kann er für die deutsche Nationalmannschaft noch enorm wertvoll werden. Mit seinem Siegtreffer in Rio hat der Filigrantechniker schließlich schon hinlänglich bewiesen, dass er ein Mann für die ganz großen Momente ist. Im Ultimate Team besticht Götze durch Ballkontrolle (92) und starke Dribblings (92). Hinzu kommen ein gutes Kurzpassspiel (87) und eine mehr als ordentliche Übersicht (86). Zudem ist er besonders aus der Nahdistanz äußerst torgefährlich. Seine Defensivqualitäten (35) sind allerdings ziemlich übersichtlich. Falls Götze aber wieder das eine oder andere entscheidende Tor erzielen sollte, wäre das aber vollkommen egal.

Tragischer Held, Marco Reus (Borussia Dortmund)

Eigentlich hätte die WM in Brasilien schon das Turnier des Marco Reus werden sollen, doch eine Verletzung kurz vor dem Abflug stoppte den Star von Borussia Dortmund. Zwei Jahre später wiederholt sich das Schicksal. Das ist besonders bitter, denn nach den Werten im Ultimate Team wäre es sein Turnier geworden. Gleich in zwölf Kategorien erreicht der Offensivallrounder 90 oder mehr Punkte. Darüber hinaus besitzt er acht Spezialfähigkeiten: "Flitzer", "Dribbler", "Distanzschütze", "Flankengeber", "Freistoßspezialist", "Akrobat", "Eiskalter Torjäger" und "Kompletter Angreifer" - mehr als jeder andere Bundesliga-Akteur bei der EM. Das macht Reus zur eierlegenden Wollmilchsau in der Offensive. Joachim Löw wird ihn vermissen.

+++ Die ultimativen EM-Stars - Teil 1 +++

+++ Die ultimativen EM-Stars - Teil 3 +++