Zum Bundesliga-Auftakt verlor Hoffenheim in Leverkusen. Eine zweite Pleite soll es nicht geben - © gettyimages / Bongarts
Zum Bundesliga-Auftakt verlor Hoffenheim in Leverkusen. Eine zweite Pleite soll es nicht geben - © gettyimages / Bongarts
Bundesliga

Hoffenheim glaubt an die Überraschung

Zuzenhausen - Oliver Baumann sagt, der Zeitpunkt gegen den FC Bayern München zu spielen, sei egal. Am Samstag tritt der Torhüter mit seiner TSG Hoffenheim zum Heimspieldebüt der noch jungen Saison gegen den Serienmeister an. Baumann, der vor einem Jahr aus Freiburg nach Hoffenheim kam, geht es dabei wie seinem Klub: Noch nie konnte er gegen die Münchner gewinnen.

Dass sich diese miese Statistik ausgerechnet am Samstag ändert, glaubt in Fußballdeutschland eher niemand. Die Hoffenheimer aber tun es, sie müssen es ja. TSG-Trainer Markus Gisdol sagt: "Wir werden nicht in Ehrfurcht erstarren, sonst machen die einen kaputt." Und Baumann findet: "Man soll die Bayern auch nicht größer reden, als sie sind."

"Wir trauen uns schon was zu"

So ganz glücklich ist der Zeitpunkt des Bayern-Spiels und der damit korrespondierenden hohen Wahrscheinlichkeit einer Niederlage für die TSG aber nicht. Nach der 1:2-Niederlage in Leverkusen droht die zweite Pleite zum Bundesliga-Auftakt - und rechnet man das Pokal-Aus beim TSV 1860 München hinzu, würde das erst einmal nach einem Fehlstart aussehen.

Dennoch ist Trainer Gisdol nicht nur für das Spiel gegen den Titelverteidiger optimistisch ("Wenn uns niemand gegen Bayern etwas zutraut, ist das so. Aber wir trauen uns schon was zu."), sondern auch perspektivisch. In Leverkusen habe er gesehen, dass seine Profis zunehmend frischer werden, sagt Gisdol. Vor allem im Angriff bräuchten der spät verpflichtete Kevin Kuranyi und Kevin Volland, der wegen der U21-EM später ins Training einstieg, noch ein wenig Zeit, um Bestform zu erreichen.

"Haben eine Idee im Kopf"