Köln - Für Schalkes Kapitän Benedikt Höwedes lief die bisherige Bundesliga-Saison äußerst durchwachsen. Mit nur einem Zähler liegt S04 lediglich auf Platz 16. In Hannover wurde der Nationalverteidiger zu allem Überfluss wegen einer Notbremse des Feldes verwiesen und wird Königsblau am Samstag gegen Bayer Leverkusen fehlen.

Doch nicht nur Jens Keller wird die Kampfkraft seines Abwehrchefs vermissen - auch die Manager im Offiziellen Bundesliga Manager (OBM) müssen auf die Dienste des Verteidigers verzichten. Und dieser Verlust wiegt schwer, denn mit 57,7 Prozent gewonnenen Zweikämpfen ist Benedikt Höwedes der beste Abwehrspieler der noch jungen OBM-Saison. An den ersten drei Spieltagen konnte er die namhafte Bundesliga-Konkurrenz hinter sich lassen. Im Ranking folgt Dortmunds Marcel Schmelzer, der 57,5 Prozent der direkten Duelle für sich entschied. Mit einer Zweikampfquote von 57,1 Prozent liegt Leverkusens Philipp Wollscheid auf Platz drei, obwohl er seinen Stammplatz bei Bayer vorerst eingebüßt hat.

Weidenfeller hält die Null



Wesentlich besser als Höwedes startete Roman Weidenfeller in die Saison. In zwei von drei Spielen spielte der erfahrene Schlussmann zu null. Diese Quote konnte er im OBM zwar nicht ganz bestätigen, aber in immerhin 38,1 Prozent der OBM-Partien blieb Weidenfeller ohne Gegentor. Keinem anderen Schlussmann gelang dies so häufig. Mit 37,5 beziehungsweise 34,9 Prozent folgen Bernd Leno und Rene Adler auf den Plätzen zwei und drei.

Im Mittelfeld regiert Franck Ribery nicht nur bei Bayern München sondern auch bei vielen Managern im OBM. Und genau wie Pep Guardiola können sich auch die OBM-Manager auf den französischen Weltstar verlassen. Kein anderer Mittelfeldakteur konnte an den ersten drei Spieltagen eine stärkere Kombination aus Toren, Torvorlagen und Zweikampfstärke vorweisen. Platz eins für den Tempodribbler. Mit Marco Reus und Max Kruse stehen zwei deutsche Nationalspieler gemeinsam mit Franck Ribery auf dem Treppchen.

Kießling trifft auch im OBM wie am Fließband



113 Tore hat Stefan Kießling in seinen 282 Bundesliga-Spielen erzielt, was einer beachtlichen Quote von 0,40 Treffern pro Partie entspricht. Im OBM ist der laufstarke Mittelstürmer sogar noch besser: Im Schnitt traf er 0,49 Mal pro OBM-Partie. Das schafft auch ein weltweit umworbener Topstar wie Robert Lewandowski nicht. Der polnische Nationalspieler bringt es im Managerspiel "nur" auf eine Quote von 0,42 Toren. Nach Kießling und Lewandowski wird der Abstand dann größer. Mit 0,33 Treffern pro Begegnung komplettiert Bayerns Mario Mandzukic das Spitzentrio.

Die OBM-Saison ist noch jung, aber diese zwölf Spieler haben bereits gezeigt, dass ihre Manager sich in diesem Jahr auf sie verlassen können.

OBM-Redaktion

Weitere OBM-Infos:
In fünf Schritten zum Bundesliga Manager!
10 Fragen, 10 Antworten: So funktioniert der OBM
Jetzt für den OBM registrieren!
OBM light - den OBM ohne Registrierung testen!