Der 1. Spieltag der neuen Saison ist Geschichte - und einige Kapitel schrieben die Stars, die in der Sommerpause den Schritt zu einem neuen Verein wagten. Von den 26 Treffern, die in den den Auftaktpartien erzielt wurden, gingen vier auf das Konto der Neuzugänge. Doch wer überzeugte besonders? bundesliga.de stellt Ihnen die Top 10 der Neuzugänge vor:


  • 1. Juan Arango (Borussia Mönchengladbach)

    Der Venezolaner, der von Real Mallorca kam, zog beim spektakulären 3:3 in Bochum vor allem in der ersten Hälfte die Fäden und trieb das Spiel der Gladbacher an. Arango gelang nicht nur das 1:0 selbst, sondern er bediente Roel Brouwers auch bei dessen Kopfballtreffer zum 3:0 mit einer mustergültigen Flanke. Dass es am Ende nicht zum Sieg für die Borussen reichte, lag zweifelsfrei nicht an der Leistung des neuen Mittelfeldstars.

  • 2. Sami Hyypiä (Bayer Leverkusen

    Der Neuzugang aus Liverpool bestach beim 2:2 in Mainz mit seiner Routine und Zweikampfstärke. 71 Prozent seiner Zweikämpfe gewann der finnische Abwehrrecke, doch auch er konnte die beiden Gegentore beim Remis im Stadion am Bruchweg nicht verhindern.

  • 3. Karim Haggui (Hannover 96)

    Auch der ehemalige Leverkusener präsentierte sich bei seinem Debüt im 96-Trikot stark. 63 Prozent seiner Zweikämpfe entschied der Tunesier für sich und half, dass die Hintermannschaft der Hannoveraner lange Zeit dicht blieb. Letztlich musste sich Haggui allerdings mit den "Roten" geschlagen geben - die Partie bei Hertha BSC endetet mit einer 0:1-Niederlage.

  • 4. Lucas Barrios (Borussia Dortmund)

    Der aktuelle Welttorjäger zeigte bei seinem Bundesliga-Einstand eine sehr engagierte Leistung, auch wenn er beim 1:0-Sieg gegen Köln das Tor nicht traf. Immerhin war der 24-Jährige, der aus Santiago zum BVB gewechselt war, an insgesamt sieben Torschüssen beteiligt. Die größte Chance vergab Barrios, als er in der 49. Minute knapp über den Kasten der Kölner köpfte.

  • 5. Heinz Müller (Mainz 05)

    Der Mainzer Torwart, vom FC Barnsley zum 1. FSV gewechselt, hatte maßgeblichen Anteil am 2:2-Unentschieden gegen Bayer Leverkusen. Der 31-Jährige überzeugte nicht nur mit seinem Stellungsspiel, sondern war auch auf der Linie stark. Höhepunkt seiner guten Leistung war der gehaltene Elfmeter gegen Tranquillo Barnetta.

  • 6. Ivica Olic (Bayern München)

    Der Neuzugang vom HSV feierte ein gelunges Debüt im Bayern-Dress. Olic war ein ständiger Unruheherd und hielt die Abwehr von 1899 Hoffenheim bis zum Schlusspfiff auf Trab. Logische Konsequenz: Den Treffer der Gäste beim 1:1 in Sinsheim erzielte der 29-Jährige selbst.

  • 7. Josip Simunic (TSG 1899 Hoffenheim)

    Mit seiner Routine half der Kroate, dass die Defensive des letzjtährigen Aufsteigers lange Zeit stabil blieb. Die imposante Bilanz: Alle seine sechs Zweikämpfe am Ball entschied Simunic für sich. Zudem hatte er Pech, dass sein Kopfball in der 10. Minute nicht als Treffer gewertet wurde.

  • 8. Nemanja Pejcinovic ( Hertha BSC)

    Simunic' Nachfolger im Trikot der Berliner Herha feierte ebenfalls ein hervorragendes Debüt: Seine 80 Prozent gewonnener Zweikämpfe am Ball können sich sehen lassen. Zudem trug der 21-jährige Serbe dazu bei, dass beim 1:0-Sieg gegen Hannover am Ende die Null stand.

  • 9. Pavel Pogrebnyak (VfB Stuttgart)

    Der Neuzugang aus St. Petersburg hatte bei seinem Einstand im VfB-Dress ordentlich Zug zum Tor. Mit insgesamt sechs Torschussbeteiligungen zeigte Pogrebnyak ein ums andere Mal seine Gefährlichkeit. Die 0:2-Niederlage bei Meister VfL Wolfsburg konnte auch der russische Stürmer nicht verhindern.

  • 10. Daniel Pranjic (FC Bayern München)

    Beim 1:1 in Hoffenheim bildete der Kroate eine gefährliche Zange mit Olic auf der linken Seite des Rekordmeisters. Den Treffer seines Landsmanns bereitete Pranjic dann auch mustergültig vor.