Hoffenheims Sejad Salihovic schaffte es, mit einem 24-Minuten-Einsatz zwei Tore und eine Vorlage zu geben und drehte so die Partie in Hannover auf seine Weise.

Im Interview mit achtzehn99.de blickt er nochmal zurück, schaut aber auch nach vorne auf die zukünftigen Aufgaben.

Frage: Herr Salihovic , Sie sind in Hannover 65 Minuten lang auf der Bank gesessen. Sicherlich hätten Sie gern von Beginn an gespielt?

Sejad Salihovic: Ich hätte natürlich gerne von Anfang an gespielt. Ich war aber bei den beiden Länderspielen mit Bosnien zwei Mal über 90 Minuten im Einsatz und wir hatten eine anstrengende Rückreise. Insofern kann ich die Entscheidung des Trainers absolut nachvollziehen.

Frage: Als Sie in der 66.Minute eingewechselt wurden, kam zusätzlicher Schwung ins Spiel. Zwei Tore vorbereitet, eines selbst gemacht.

Salihivic: Ja, das war schon außergewöhnlich. Und es hat Spaß gemacht, muss ich ehrlich sagen. Wichtig war, dass ich sofort in den richtigen Rhythmus gekommen bin, sofort Bindung zum Spiel hatte. Wenn man allerdings momentan unsere Stürmer die Bälle vorlegt, machen die fast immer ein Tor, echt unglaublich.

Frage: Wie kommt es, dass das Team derzeit so viele Tore macht?

Salihovic: Wir haben viele Spieler, die torgefährlich sind. Unsere drei Stürmer sind zur Zeit unglaublich effektiv und wir haben einfach Freude, nach vorne zu spielen. Wir wollen Tore machen. Und momentan klappt es auch ganz gut. Wir dürfen uns aber nicht darauf verlassen, dass es immer so gut läuft wie in Hannover. Gegen Frankfurt haben wir auch viel Geduld gebraucht und eine starke Mannschaftsleistung um die drei Punkte zu holen.

Frage: Wie reagieren Sie, wenn Sie auf die aktuelle Tabellensituation angesprochen werden?

Salihovic: Wir sehen es eigentlich alle gleich: Die Tabelle ist eine Momentaufnahme. Die Punkte, die wir jetzt sammeln, helfen uns, auch nächste Saison noch erstklassig zu sein. Nicht mehr und nicht weniger. Wir wollen uns etablieren. Außerdem ist die Saison noch sehr jung.