Freiburgs Stammtorwart Simon Pouplin musste nach einer Verletzung am Ende der Vorbereitung fast fünf Wochen pausieren.

Beim 1:0-Sieg in Schalke kehrte der Franzose zwischen die Pfosten zurück und blieb in seinem ersten Bundesligaspiel ohne Gegentor. Obwohl, wie er im Interview mit scfreiburg.com betont, gerade die Stürmer viel besser als in der 2. Bundesliga sind.

Frage; Herr Pouplin, es war sicher hart, sich beim Freundschaftsspiel gegen den FC Metz, vier Tage vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal, eine Verletzung zuzuziehen, die dann gleich eine fast fünfwöchige Pause bedeutete.

Pouplin: Klar, nicht nur ich, sondern alle Spieler haben in der Vorbereitung und im Trainingslager viel gearbeitet. Dann fühlst du dich fit für das erste Spiel und wirst plötzlich wieder um Wochen zurückgeworfen. Den Bundesligastart zu verpassen, das tat schon weh. Aber ich bin ruhig geblieben, habe weiter mit Geduld trainiert und mir auch gesagt: Das ist im Vergleich zu anderen eine kleine Verletzung. So habe ich versucht, das zu relativieren und jetzt ist es vorbei und ich bin wieder fit.

Frage: Wie haben Sie die ersten Saisonspiele erlebt, waren Sie immer im Stadion?

Pouplin: Ja, auch in Stuttgart war ich dabei. Ich denke, man konnte den Unterscheid zwischen uns und den großen Mannschaften erkennen. Hamburg hat gegen uns ein schlechtes Spiel gemacht, aber trotzdem nicht verloren. Sie sind ruhig geblieben, auch als wir viel Druck entwickelt haben. Stuttgart hat meiner Ansicht nach auch eine schlechte erste Halbzeit gegen uns gespielt. Nach der Pause haben sie dann aus fünf, sechs Chancen vier Tore gemacht. Das zeichnet die großen Mannschaften eben aus. Genauso wie Leverkusen, gegen die wir bis zur Pause sehr gut gespielt, aber leider kein Tor geschossen haben.

Frage: Ist das auch der Hauptunterschied zur 2. Bundesliga?

Pouplin: Zumindest einer. Es gibt mehr Mannschaften, die auch einmal schlecht spielen können, trotzdem ohne Gegentor bleiben und am Ende sogar noch gewinnen, weil sie ihre Chancen eiskalt nutzen.

Frage: Und wenn man im Tor steht, was ist da anders in der Bundesliga?

Pouplin: Also eins auf jeden Fall: Die Stürmer sind besser. Sie sind schneller, haben ein besseres Auge und einen präziseren Schuss. Ansonsten geht grundsätzlich alles schneller als in der 2. Bundesliga. Das Spiel ist schneller, das ist der größte Unterschied.

Frage: Was wissen Sie über den nächsten Gegner Eintracht Frankfurt?

Pouplin: Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass ich diese Mannschaft noch nicht besonders gut kenne. Aber das wird sich in den kommenden Tagen ändern. Auf jeden Fall haben sie noch nicht verloren. Klar ist, dass für uns in dieser Saison alle Spiele schwer werden. Aber wir wollen trotzdem jedes Spiel gewinnen.

Frage: Wie schätzen sie die Chancen gegen Frankfurt ein?

Pouplin: Wir haben vier Punkte gegen vier Toppmannschaften der Liga geholt. Das ist nicht schlecht, aber auch nicht sehr gut. Wir wissen, dass wir im nächsten Heimspiel drei Punkte brauchen. Das ist wichtig für uns und darauf werden wir nächste Woche alle Kräfte konzentrieren.

Das vollständige Interview finden Sie auf der Webseite des SC Freiburg.