Paderborns Cheftrainer Andre Breitenreiter bleibt mit seinem Team auch nach vier Spieltagen weiter ungeschlagen
Paderborns Cheftrainer Andre Breitenreiter bleibt mit seinem Team auch nach vier Spieltagen weiter ungeschlagen
Bundesliga

Die Stimmen zum 4. Spieltag

1. FC Köln - Borussia M'Gladbach

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen, jetzt trauere ich dem Sieg ein bisschen nach, aber nach dem Spielverlauf ist das Unentschieden so in Ordnung. Dass die Borussia am Ende des Spiels auch mit einem Punkt zufrieden war, sagt viel über unser Spiel aus."

Lucien Favre (Trainer Borussia M'Gladbach): "Wir wollten unbedingt gewinnen. Wir haben es probiert und hatten mehr Ballbesitz, aber uns haben das Tempo und die Durchschlagskraft gefehlt. Dennoch kann ich mit dem Punkt leben."

Weitere Stimmen zum Spiel

VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir sind gut reingekommen. Junior Malanda hat vor dem 1:0 seine ganze Qualität gezeigt und den Elfmeter gezogen. Mit elf gegen zehn zu spielen, muss nicht immer einfach sein. Wir haben Leverkusen zu viel spielen lassen. Wir wollten in der zweiten Halbzeit enger bei den Gegnern stehen. Das haben wir sehr gut gemacht und Leverkusen nicht mehr ins Spiel kommen lassen. Siege helfen immer, um den Rhythmus zu finden."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Heute war es zu viel für uns. Eine frühe Rote Karte, ein starker Gegner und auch kein Schlachtenglück. Nach dem Ausgleich waren wir richtig gut im Spiel und das 1:1 zur Pause wäre wertvoll gewesen. In der Szene zum 1:2 waren wir nicht mannorientiert genug in der Verteidigung. Am Ende hat sich Wolfsburg verdient durchgesetzt."

Weitere Stimmen zum Spiel

1. FSV Mainz 05 - Borussia Dortmund

Kasper Hjulmand (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Dortmund hat das beste Umschaltspiel in Europa. Wir haben das sehr gut in der Verteidigung gemacht. Meine Mannschaft hat die tiefen Bälle sehr gut verteidigt. Wenn du viele neue Spieler bekommst, dann hast du natürlich ein neues System mit neuen Ideen. Wir haben vielleicht ein bisschen mehr Kontrolle und spielen mehr Pässe. Trotzdem wollen wir das schnelle Umschaltspiel und das gute Pressing nicht verlieren. Beides ist möglich. Wir müssen weiter arbeiten und sind nicht zufrieden. Wir haben viele Möglichkeiten, diese Mannschaft zu entwickeln. Das Team hat sehr viel Qualität."

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und bei den beiden Gegentoren schlecht verteidigt. Da waren wir in der Birne zu passiv. Adrian Ramos kann sicherlich die eine oder andere Chance locker reinmachen. Dazu der verschossene Elfmeter, da kommt alles zusammen. Deshalb haben wir hochverdient verloren. Viele Spieler müssen noch lernen, mit dieser Belastung umzugehen. Wenn du an so einem Tag Schmerzen spürst, dann machst du einen Schritt weniger."

SC Paderborn - Hannover 96

André Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Wir waren von Beginn an hervorragend im Spiel. Wir haben gebrannt, wollten unbedingt den ersten Heimsieg. Das Lob kann nicht groß genug sein. Nur die Tore hätten früher fallen müssen. Grundsätzlich aber ist alles nur eine Momentaufnahme."

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "Wir haben den Ball in großen Teilen der ersten Hälfte kontrolliert, aber das war zu wenig. Wir haben einfach keine Chancen herausgespielt, waren nicht zwingend genug. Paderborn hat einen immensen Aufwand betrieben. Ich kann mit dem Engagement nicht unzufrieden sein, aber es war zu wenig."

Schalke 04 - Eintracht Frankfurt

Jens Keller (Trainer Schalke 04): "Wir können beide nicht zufrieden sein mit dem Schiedsrichter. Es waren ein paar Entscheidungen nicht optimal für beide Mannschaften. Wir waren in der ersten Halbzeit nicht aggressiv genug und haben zu viel gestanden. In der Halbzeit habe ich klare Worte gefunden. Wie die Mannschaft zurückgekommen ist, war großartig."

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Ich glaube, dass mehr drin gewesen ist. Wenn man 2:0 führt, muss man sich selbst anhaften, nicht mehr daraus gemacht zu haben. Wir hätten in Überzahl ruhiger und klarer spielen müssen. Aber es war unheimlich viel Hektik im Spiel. Dafür sind wir als Team noch nicht gefestigt genug. Solche Entscheidungen sind mehr als bitter. Uns wurde die Chance genommen, ein besseres Ergebnis zu erzielen."

FC Augsburg - Werder Bremen

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Ich habe sehr intensive 90 Minuten und eine sehr gutes Spiel meiner Mannschaft gesehen. So einen frühen Rückstand muss man erst verkraften. Die Jungs haben sich nicht beeindrucken lassen und haben sich belohnt. Das war eine tolle kollektive Mannschaftsleistung. Vor einer Woche gab es noch die Fragen nach einem Fehlstart und einer Krise - jetzt haben wir sechs Punkte."

Robin Dutt (Trainer Werder Bremen): "Optimaler kann man in so ein Spiel nicht starten. Wir haben auch nach dem Ausgleich, bei dem wir uns nicht so gut verhalten haben, ordentlich gespielt. Wir hätten den Sack zumachen müssen. Augburg ist dann aber eindrucksvoll zurückgekommen. Es war nicht unverdient. Die Chancenverwertung und das Abwehrhalten bei uns waren nicht so gut."

Hamburger SV - Bayern München

Josef Zinnbauer (Trainer Hamburger SV): "Wir können natürlich mit diesem 0:0 sehr gut leben. Nach dieser Leistung haben sich die Spieler den Beifall der Fans verdient. Ich denke, alle Zuschauer sind zufrieden nach Hause gegangen. In unserer Situation ist dieses Unentschieden sehr wertvoll."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Es war nicht ganz leicht, nach dem Champions-League-Spiel gegen Manchester City gut in die Partie zu kommen. In der zweiten Halbzeit wurde es ein bisschen besser, leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt. Wir müssen jetzt immer weiterarbeiten, bis Dezember liegt eine schwere Zeit vor uns."

VfB Stuttgart - TSG Hoffenheim

Armin Veh (Trainer VfB Stuttgart): "Wir waren sofort im Spiel. Was uns gefehlt hat, war ein Tor, vielleicht auch mal ein glückliches. Das 0:1 hat uns natürlich nicht gut getan. Wir haben dann zwar eine gute erste Halbzeit gespielt, aber insgesamt hat uns das nötige Quäntchen Glück gefehlt. Jeder im Stadion hat gesehen, dass wir gekämpft haben, aber ein Tor aus vier Spielen – das ist zu wenig."

Markus Gisdol (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): "Wir wollten nicht ins offene Messer laufen und kompakt spielen, um dann selber mit dem einen oder anderen Konter aktiv zu werden. Wir haben im richtigen Moment das 1:0 gemacht, das Spiel war trotzdem lange Zeit offen. Die Mannschaft hat die Vorgaben insgesamt gut umgesetzt und einen stabilen Auftritt abgeliefert. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Es ist schöner, 2:0 zu gewinnen als spektakulär 3:3 zu spielen."

Weitere Stimmen zum Spiel

SC Freiburg - Hertha BSC

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Was da in der letzten Minute passiert ist, kann man nicht erklären. Die Zeit ist abgelaufen, der Schiedsrichter lässt weiterspielen. Ronny schießt aufs Tor und wird dann gefoult. Dann kann man nicht sagen, dann gibt man Freistoß. Ich bin einfach sprachlos, was da passiert und was mit der Mannschaft veranstaltet wurde. Ich muss mal schauen, wie ich die Mannschaft wieder aufrichte."

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "Ich kann mich sehr gut in die Freiburger hineinversetzen. Ihre Enttäuschung ist natürlich groß. So etwas passiert im Fußball. Für uns war der Punkt glücklich, aber er kann eine Initialzündung für die nächsten Wochen sein."