Köln - Wie sind die Reaktionen der Trainer auf die Spiele des 23. Spieltags? bundesliga.de fasst die Stimmen zusammen.

Hamburger SV - Hertha BSC 1:0

Markus Gisdol (Trainer Hamburger SV): "Uns war klar, dass dieser Gegner nur schwer zu knacken sein wird. Wir haben das gut gemacht, bis auf eine Situation. Insgesamt war es wichtig, die 90 Minuten so stabil zu spielen. Wir haben verdient gewonnen. Dass es kein Feuerwerk wird - mit zehn Torschüssen auf beiden Seiten - war klar. Es war ein hartes Stück Arbeit. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben." 

Pál Dárdai (Trainer Hertha BSC): "Die erste Halbzeit war mehr Kampf, da kann man nicht über Fußball reden. In der zweiten Halbzeit haben wir einiges umgestellt und haben mit mehr Mut mehr Spielkontrolle gehabt. Hamburg kam dann mehr über Konter. Wir haben nach dem Rückstand noch versucht, das Spiel zu retten. Nach meinem Geschmack hätte das Spiel eher unentschieden ausgehen müssen, aber der HSV-Sieg ist nicht unverdient."

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Eintracht Frankfurt - SC Freiburg 1:2

Niko Kovac (Trainer Eintracht Frankfurt): "Ich muss meiner Mannschaft trotz der Niederlage ein Kompliment aussprechen. Trotz des Pokalspiels unter der Woche haben wir körperlich dagegengehalten. In gewissen Situationen hatten wir nicht das Quäntchen Glück. Ich bin enttäuscht über die Niederlage, die unnötig war."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Ich bin sehr, sehr glücklich. Wir sind in Rückstand geraten, sind aber trotzdem stabil geblieben. Das war sehr erfreulich. Das Spiel kann natürlich auch unentschieden ausgehen, aber wir hatten das Quäntchen Glück."

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Borussia Mönchengladbach - FC Schalke 4:2

Dieter Hecking (Trainer Mönchengladbach): "Wir haben schon in der ersten Halbzeit ein super Spiel gemacht und alles unter Kontrolle gehabt. Man kann auf diese Mannschaft stolz sein. Auch heute war es wieder eine fantastische Laufleistung. Ich glaube, dass wir jetzt den Abstiegskampf endgültig beendet haben. Wenn mir das vor vier Wochen einer gesagt hätte, dann hätte ich gesagt, nie und nimmer. Wir würden das Momentum gerne behalten. Zu viele Schulterklopfer lassen wir nicht zu, wir wollen weiter erfolgreich Fußball spielen."

Markus Weinzierl (Trainer FC Schalke 04): "Wir können nicht zufrieden sein. Die Spieler sollen selbstkritisch sein. Mit dieser Leistung können wir nicht gut leben. Die Borussia hat uns heute klar geschlagen. Das ist äußerst unbefriedigend. Wir haben die Tabelle in beide Richtungen im Auge.

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Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen 6:2

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Es blieb ein enges Spiel, weil Leverkusen nie aufgesteckt hat. Aber: Immer, wenn es Anschlusstreffer gab, hatten wir schnelle Antworten. Wir haben tolle Tore gemacht. Wir waren immer bereit, durch schwierige Phasen durchzugehen. Es fühlt sich nach einem verdienten Sieg an." 

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Das ist ein sehr brutales Ergebnis. Ich kann mit diesem Spiel aber deutlich besser leben als noch vergangene Woche. Wir haben über weite Strecken kein schlechtes Spiel gemacht. Der BVB hat brutale Qualität im Angriff." 

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1. FC Köln - FC Bayern München 0:2

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wenn wir ein Spiel gegen die Bayern positiv gestalten wollen, müssen die wenigen Situationen, die sich bieten, auch positiv für uns ausgehen. Wir hatten die erste gute Chance des Spiels, da hätte es interessant werden können. Nach dem 0:2 kurz nach der Pause war es dann aber schwierig, gegen eine so starke Mannschaft in irgendeiner Form Zugriff zu bekommen."

Carlo Ancelotti (Trainer FC Bayern München): "Wir sind glücklich, weil es ein wichtiges Ergebnis für uns war. Wir hatten am Anfang des Spiels Probleme, weil der Gegner sehr gut organisiert war. Nach dem 1:0 haben sich dann aber mehr Räume geboten, und in der zweiten Halbzeit haben wir eine gute Leistung abgeliefert."

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1. FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg 1:1

Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Wir haben einen Punkt gewonnen gegen einen Gegner, bei dem vor dem Spiel sehr vieles ungewiss war. Das hat es sehr schwer gemacht. Es bleibt viel Arbeit für uns, vor allem in der gegnerischen Hälfte."

Andries Jonker (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben in der Woche gut gearbeitet, und uns war klar, dass es kein einfaches Spiel werden wird. Das wurde in der ersten Halbzeit auch bestätigt. Wir sind unter Druck geraten. Ein Sieg wäre zu viel gewesen, eine Niederlage unverdient.

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TSG 1899 Hoffenheim - FC Ingolstadt 04 5:2

Julian Nagelsmann (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): "Wir haben in den ersten 60 Minuten große Probleme gehabt, ins Spiel zu kommen. Das war nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Da waren wir sehr träge im Ballbesitz. Von großer Bedeutung war dann der schnelle Ausgleich."

Maik Walpurgis (Trainer FC Ingolstadt 04): "Wir sind in den ersten 60 Minuten sehr gut aufgetreten. Da war es ein Spiel auf Augenhöhe. Fünf Minuten der Unachtsamkeit haben gereicht, um das Spiel kippen zu lassen. Das ist sehr bitter für uns." 

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SV Werder Bremen - SV Darmstadt 98 2:0

Alexander Nouri (Trainer Werder Bremen): "Für die erste Halbzeit muss ich mich beim Publikum entschuldigen, für die zweite Halbzeit bei der Mannschaft bedanken. Wir haben lange zu wenig Aufwand betrieben und sind deswegen auch in Schwierigkeiten geraten. Am Ende war unser Sieg aber verdient, denn wir hatten ein klares Chancenplus."

Torsten Frings (Trainer Darmstadt 98): "Ich denke, dass nicht die bessere Mannschaft gewonnen hat. Es waren für Bremen drei glückliche Punkte. Wir kriegen immer wieder Komplimente, aber haben in den entscheidenden Situationen kein Glück. Manchmal hat die Geilheit auf ein Tor gefehlt."

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FC Augsburg - RB Leipzig 2:2

Manuel Baum (Trainer FC Augsburg): "Ich freue mich über einen Punkt gegen den Abstieg. Es war ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Spiel. Man hat immer gesehen, welche Riesen-Qualität Leipzig hat. Das Ergebnis ist im Großen und Ganzen verdient."

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Es war ein sehr rassiges Bundesligaspiel. Wir hatten mehr vom Spiel, auch die eine oder andere Chance mehr. Ich habe mich schon mehr über ein Unentschieden geärgert als heute. Ich kann damit leben. Wenn wir als Aufsteiger auswärts nicht mehr mit einem Punkt leben könnten, dann hätten wir ein Problem."

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