Köln - Was sagen die Protagonisten zu den Begegnungen des Wochenendes? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des 14. Spieltags zusammengestellt.

Eintracht Frankfurt - SV Werder Bremen

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir machen im Moment viele Dinge richtig, gerade die 50:50-Entscheidung. Deshalb sind wir erfolgreich. Ich hoffe, dass wir das stabilisieren können und zum richtigen Fußball spielen kommen. In dieser Mannschaft steckt spielerisches Potenzial, das wir noch nicht so gezeigt haben."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Es war ein verdienter Sieg für Frankfurt. Wir sind normalerweise nicht so naiv wie in diesem Spiel. Das zweite Tor war der Knackpunkt. Danach haben wir nicht mehr an unsere Stärke geglaubt. Ich bin ein bisschen frustriert."

 

Hamburger SV - 1. FSV Mainz 05

Josef Zinnbauer (Trainer Hamburger SV): "Das Spiel war okay, aber das haken wir sofort ab. Wir waren gleich im Spiel. Im Großen und Ganzen war das die kämpferische und taktische Einstellung, die wir sehen wollten. Es war wichtig, dass wir vor dem eigenen Publikum gezeigt haben, was wir können."

Kasper Hjulmand (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Ich bin sehr enttäuscht, nicht nur mit dem Resultat, sondern auch mit der Leistung. Wir haben viel zu spät die richtige Einstellung und Herz gezeigt und deswegen keinen Punkt geholt. Erst in den letzten 15 Minuten haben wir das richtige Tempo aufgenommen."

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FC Bayern München - Bayer Leverkusen

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern München): "Bis auf die ersten zehn Minuten haben wir keine Chancen zugelassen. Das war sehr gut von meiner Mannschaft, weil ich weiß, wie stark Bayer Leverkusen ist, wie gefährlich sie sein können. In der ersten Halbzeit hat uns oft der letzte Pass gefehlt. Mit Sebastian Rode hat es in der zweiten Halbzeit mehr Vollgas gegeben. Ich bin zufrieden, weil ich weiß, gegen was für einen Gegner wir gespielt haben."

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir hätten in der ersten Halbzeit in Führung gehen können. In der zweiten Halbzeit ist leider zu früh das Tor gefallen. Danach war es für uns ein sehr schwieriges Spiel. Da hat sich dann die Qualität der Bayern gezeigt. Sie haben am Ende auch verdient gwonnen."

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Hannover 96 - VfL Wolfsburg

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "Heute hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Bis zum zweiten Gegentor habe ich nicht viel auszusetzen. Nach dem 2:1 hat sich das Spiel aber in Richtung Wolfsburg gedreht. Ich bin sehr, sehr enttäuscht."


Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben nach der Führung unverständlicherweise das Spiel aus der Hand gegeben. Mit dem 2:1 wurden die Räume größer und es ist bekannt, dass wir diese gut nützen können. Es geht darum, dass der VfL Wolfsburg gewinnt und das haben wir mit brutaler Effizienz gemacht."

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SC Paderborn - SC Freiburg

Andre Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Ich bin glücklich, dass wir für diesen hohen Aufwand belohnt worden sind. Wenn ich mir die Statistiken so anschaue, hätte ich ansonsten den Glauben an die Gerechtigkeit verloren. So einen Elfmeter wie Freiburg ihn bekommen hat, haben wir in dieser Saison nie gekriegt. Nicht umsonst stehen wir noch bei null Elfmetern."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Nach dem 1:0 wurde es schwierig. Wir haben zu wenige Zweikämpfe gewonnen und fußballerisch nicht die richtige Lösung gefunden. Das 1:1 ist nicht unverdient. Aber wenn man kurz vor Schluss führt, ist es bitter, unentschieden zu spielen. Das liegt an uns, dafür trage ich in erster Linie die Verantwortung."

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Borussia Mönchengladbach - Hertha BSC

Lucien Favre (Trainer Borussia M'gladbach): Wir hatten vor allem in der ersten Halbzeit sehr viel Ballbesitz und haben das Spiel bestimmt. Es war nicht leicht, auf das 1:1 kurz vor der Halbzeit zu reagieren, aber wir wollten positiv bleiben und haben mit dem 2:1 auch ein schönes Tor gemacht. Das war ein wichtiger Zeitpunkt. Wir hatten im Anschluss mehrere Möglichkeiten, nachzulegen und waren vor allem bei Kontern stark. Beim 3:1 haben wir es richtig gut gemacht. Es war insgesamt ein sehr schweres und enges Spiel, aber ein verdienter Erfolg, mit dem ich zufrieden bin.

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): Für uns ist das eine extrem unglückliche Niederlage. Im ersten Durchgang waren wir sehr gut organisiert und haben nur ganz wenige Torchancen zugelassen. Aus meiner Sicht ging das Unentschieden zur Pause absolut in Ordnung, der Ausgleich wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff war natürlich sehr wichtig für uns. Wir haben uns dann für die zweite Hälfte viel vorgenommen, aber leider viel zu schnell das zweite Gegentor kassiert. Dadurch hat Borussia mehr Selbstvertrauen bekommen, so dass sie immer besser ins Spiel gekommen ist. Spätestens mit dem dritten Gegentreffer war klar, dass es sehr schwer für uns werden würde, hier etwas mitzunehmen. Kleine Details, die gegen uns gelaufen sind, haben das Spiel letztlich entschieden.

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1. FC Köln - FC Augsburg

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wir hätten das Spiel schon zur Halbzeitpause für uns entscheiden können, das ist uns nicht gelungen. Wie wir uns in der 2. Halbzeit präsentiert haben, war zu wenig. Wir haben zu wenig Gegenwehr geleistet und in einer solchen Phase kriegt man dann auch noch das späte Gegentor. Das ist bitter."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Wenn's läuft, dann läuft's. Wenn man in der 90. Minute gewinnt, ist es irgendwo auch glücklich, aber es war nicht unverdient. In der 1. Halbzeit hat es nicht so gut geklappt, aber in der 2. Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft. Wir haben immer daran geglaubt und wurden belohnt."

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VfB Stuttgart - FC Schalke 04

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Heute ist Nikolaus. Und so wurden auch die Geschenke verteilt. Ich habe der Mannschaft noch vorher gesagt: Denkt an die Standards. Aber es ist besser einmal 0:4 zu verlieren, als viermal 0:1."

Roberto Di Matteo (Trainer FC Schalke 04): "Ich bin sehr glücklich. Stuttgart war in der Vergangenheit kein guter Platz für Schalke. Wir sind froh, dass wir die Negativserie durchbrochen haben. Es war eine sehr gute Mannschaftsleistung. Das frühe Tor hat sehr geholfen."

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Borussia Dortmund - TSG 1899 Hoffenheim

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Ich bin erschöpft und erleichtert. Wir sind der verdiente Sieger, mehr ist aber auch nicht passiert. Es war ein superintensives Spiel. Wir müssen weiterarbeiten, weiter dranbleiben. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass wir ein Tor schießen können und keins kriegen - und das sogar in einem Spiel. Wir haben punktemäßig immer noch keine fantastische Ausbeute, aber die drei heute waren das Maximum."

Markus Gisdol (Trainer TSG Hoffenheim): "In der ersten Halbzeit war es ein relativ ausgeglichenes Spiel. Nach dem Rückstand war es schwierig, bei dieser aufgeheizten Stimmung zurückzukommen. In der zweiten Halbzeit hat uns Dortmund häufiger im Konter erwischt. Wir hätten einen hundertprozentigen Elfmeter bekommen müssen, der Schiedsrichter und sein Assistent hatten freie Sicht."

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