München - bundesliga.de präsentiert Wissenswertes rund um den 9. Spieltag der Bundesliga.

TORE: Am 9. Spieltag fielen 19 Tore, das sind im Schnitt 2.11 pro Spiel. Der Gesamtschnitt in dieser Saison (250 Tore in 81 Partien) liegt damit bei 3.09 Toren pro Spiel. So viele Tore pro Partie fielen zuletzt in der Saison 1987/88 (damals 3.14 Tore pro Spiel).

Spieltag 9 hatte zwei Nullnummern zu bieten: In Frankfurt fielen zwischen der gastgebenden Eintracht und Schalke ebenso keine Tore wie in Hamburg zwischen dem HSV und dem FC Bayern. So viele torlose Spiele gab es in dieser Spielzeit nur am 4. Spieltag - insgesamt gab es in den ersten 81 Partien fünf torlose Remis, drei davon mit Beteiligung des FC Bayern.

TORSCHÜTZEN: Die Torschützenliste führt Freiburgs Papiss Demba Cisse (acht Tore) nach seinem Tor gegen Kaiserslautern jetzt wieder alleine an. Theofanis Gekas, der gegen Schalke leer ausging, folgt mit sieben Treffern vor Wolfsburgs Grafite (sechs). Nicht erfolgreich war Schalkes Klaas-Jan Huntelaar, der zuvor in fünf Bundesliga-Spielen in Serie hatte einnetzen können.

Einziger Mehrfach-Torschütze des Spieltags ist Didier Ya Konan, der bei Hannovers Sieg über Köln beide 96-Tore markierte. Für Ya Konan war es der 3. Bundesliga-Doppelpack im 33. Spiel, zudem war es der zweitfrüheste Doppelpack (15. Minute) in der Bundesliga-Geschichte von 96 - schneller war nur Jiri Stajner (9. Minute) beim 2:2 gegen Freiburg im September 2004.

ASSISTS: Ze Roberto vom HSV ging gegen den FC Bayern leer aus und blieb bei sechs Assists, Lewis Holtby (Mainz, ebenfalls sechs) konnte am Sonntag in Leverkusen auch kein Tor direkt vorbereiten. Auf den geteilten 3. Rang (mit Nuri Sahin) schob sich Freiburgs Felix Bastians, der beide SCF-Tore gegen den FCK vorbereitete.

REKORDE: Claudio Pizarro erzielte beim 4-1-Sieg von Bremen in Mönchengladbach sein 134. Bundesliga-Tor. Damit ist der Peruaner jetzt der erfolgreichste ausländische Torschütze in der Bundesliga-Geschichte, zuvor hatte er sich diese Ehre mit Giovane Elber (133) teilen müssen.

Beim 1:1 in Dortmund beging 1899 Hoffenheim 31 Fouls - Höchstwert aller 18 Teams in dieser Saison.

Als erst sechstem Bundesliga-Team überhaupt gelingt es Mainz, acht der ersten neun Spiele zu gewinnen. Drei der anderen fünf Teams wurden Meister, die statistische Titelchance für den FSV liegt somit nun bei 60 Prozent.

KARTEN: Sejad Salihovic ist der einzige Spieler, der am 9. Spieltag des Feldes verwiesen wurde. Nach dem Schlusspfiff in Dortmund (1:1) sah er Gelb-Rot. Insgesamt gab es 2010/11 18 Platzverweise, im Schnitt also zwei pro Spieltag.

ELFMETER: Nach vier Elfmetern am 8. Spieltag (Saisonhöchstwert) gab es am 9. Spieltag nur einen, den Nuri Sahin vergab. Im Duell Schütze-Torwart führen die Feldspieler mit 13:3.

JUBILÄEN: Bayerns Philipp Lahm und Leverkusens Manuel Friedrich bestritten jeweils ihr 200. Bundesliga-Spiel, Freiburg-Trainer Robin Dutt holte seine Bundesliga-Punkte 48, 49 und 50 und Hoffenheim ergatterte den 50. Auswärtspunkt seiner Bundesliga-Geschichte.

Zdravko Kuzmanovics 2:0 gegen St. Pauli war das 250. Tor der laufenden BL-Saison.

KURIOSES: Die beiden schnellsten Doppelpacks der Saison wurden beide gegen den 1. FC Köln geschnürt. Nach dem Ex-Hannoveraner Jan Rosenthal am 7. Spieltag für den SC Freiburg (4. und 11. Minute) schlug nun der Hannoveraner Didier Ya Konan (4. und 15. Minute) ebenfalls gegen die Geißböcke zu.

Mit Frank Rost, der an jedem der letzten 128 Bundesliga-Spieltage zum Einsatz kam, und Christian Gentner (102) wurden die beiden Dauerbrenner der Liga verletzt ausgewechselt.

SERIEN: Der 1. FC Kaiserslautern kassierte die 5. Niederlage in Folge. Das passierte den Pfälzern innerhalb einer Saison zuvor lediglich im November/Dezember 2005 (damals stiegen die Roten Teufel am Saisonende ab), somit stellte der FCK seinen Vereins-Negativrekord ein.