München - Sie sind nicht nur Knipser, sondern auch Raketen: Artjoms Rudnevs vom Hamburger SV und Jan Rosenthal vom SC Freiburg. Der Lette kam im Sommer 2012 von Lech Posen in die Hansestadt und erzielte in seiner ersten Bundesliga-Spielzeit bisher elf Treffer, Rosenthal steht bei vier. Mit 35,4 Stundenkilometern sind die beiden bislang die schnellsten Spieler dieser Saison.

Damit sind Rosenthal und Rudnevs nur knapp zehn Stundenkilometer langsamer als der schnellste Mensch der Welt, der sechsfache Olympiasieger Usain Bolt.

Außenspieler ziehen die meisten Sprints an



Im Fußball geht es jedoch nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch darum, diese im richtigen Moment einzusetzen - gerade auf den Außenbahnen. Dort werden viele Wege umsonst gegangen, um möglichst viele Anspielmöglichkeiten zu schaffen. Kaum überraschend also, dass die Außenbahnspieler die meisten Sprints anzogen: Mit Martin Harnik, Lukasz Piszczek, Takashi Inui, Robbie Kruse und Franck Ribery sind in dieser Statistik ausschließlich Flügelspieler unter den Top 5 aufgeführt.

Harnik sticht dabei besonders heraus. Er hat nicht nur die meisten Sprints (42) in einer Partie angezogen, sondern verschärft auch durchschnittlich am häufigsten das Tempo (30,2 Sprints pro Spiel). Fünf Tore und zwei Vorlagen hat er damit erreicht. Auch der fleißige Japaner Takashi Inui von Eintracht Frankfurt taucht in der Rangliste doppelt auf (41 Sprints maximal; 27,6 pro Partie). Mit fünf Toren und vier Vorlagen ist er zudem der erfolgreichste Spieler der Rangliste.

Mit Piszczek vom Meister Borussia Dortmund ist nur ein defensiver Spieler unter den Top 5. Der Rechtsverteidiger zog im Schnitt 27,7 Sprints an, bereitete auf diese Weise fünf Treffer vor und erzielte ein Tor selbst - herausragende Werte für einen Abwehrspieler.

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