Dortmund - Mit einem Spielball auf höchstem technischen Niveau und attraktivem Design wird die Bundesliga in die kommende 49. Saison gehen. Der neue einheitliche Ball, der seit der gerade abgelaufenen Saison den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga zur Verfügung steht, präsentiert sich in blauem und rotem Muster auf weißem Untergrund.

Wie Hersteller adidas und die DFL Deutsche Fußball Liga am Montag auf einer Pressekonferenz versicherten, wird die nächste Saison mit einem Spielgerät "auf dem weltweit höchsten Niveau" absolviert.

"Den Clubs genügend Zeit geben"

Dass die DFL die neue "Torfabrik" bereits zwei Tage nach dem Ende der abgelaufenen Spiel präsentiert, begründete DFL-Geschäftsführer Tom Bender: "Wir wollten den Clubs genügend Zeit geben, um sich an den neuen Ball zu gewöhnen, zumal die 2. Bundesliga sehr früh startet." Schon in Kürze werden die Profi-Vereine den Ball geliefert bekommen.

Auch Mats Hummels vom Deutschen Meister Borussia Dortmund befand den Ball bei ersten Schussversuchen als gut. Nach dem ersten Schuss, der prompt im Torwinkel landete, meinte der Innenverteidiger des BVB: "Das könnte mein Glücksball werden."

Dem Namen alle Ehre gemacht

Bei der technischen Entwicklung des Balles hat man sich beim Hersteller adidas stark an der Technik des bereits bewährten Champions-League-Ball orientiert. Die anfängliche Kritik an den angeblich unberechenbaren Flugeigenschaften sei inzwischen verebbt, stellte die DFL fest.

Auch in Sachen Marketing habe sich, so Bender, die Umstellung auf den Einheitsball in Bezug auf die Verkaufszahlen bewährt. Außerdem habe der Ball in der abgelaufenen Saison seinem Namen alle Ehre gemacht: In der Bundesliga wurden 894 Tore in 306 Partien erzielt, was einen Schnitt von 2,92 Toren pro Spiel ergibt. Nur 14 Saisonspiele endeten torlos.