München - Alleine seit der Winterpause hat sich der FC Bayern München durch Tore kurz vor Abpfiff fünf zusätzliche Zähler gesichert. Mit genau so vielen Punkten liegt das Team von Coach Carlo Ancelotti vor Verfolger Leipzig.

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Am letzten Spieltag unterstrichen die Bayern ihren Status als Mannschaft der Nachspielzeit. 95 Minuten und 57 Sekunden waren verstrichen, als Torjäger Robert Lewandowski in Berlin zum Ausgleich einschoss. Sein Trainer zeigte sich im Anschluss zufrieden, blieb zeitgleich aber gewohnt abgeklärt: "Wenn du in der letzten Sekunde ein Tor erzielst, bist du glücklich."

Nachspielzeit ist Bayern-Zeit

Der späteste Treffer seit Beginn der detaillierten Datenauffassung in der Bundesliga-Geschichte sorgte bei Ancelotti für Glücksgefühle, außerdem erneut für einen Zähler auf dem Punktekonto der Münchner. Wie in Freiburg, als ebenfalls Lewandowski wenige Augenblicke vor Abpfiff einnetzte - und damit für einen Dreier sorgte. Wie in Ingolstadt, als Arturo Vidal und Arjen Robben in den letzten Minuten gar noch einen 2:0-Erfolg bescherten.

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Seit 13 Pflichtspielen ist der FCB nun ungeschlagen. Eine Serie, die am vergangenen Samstag vorbei zu sein schien. Der nächste Gegner heißt Hamburger SV. Der Bundesliga-Dino zeigte sich in den letzten Wochen formstark. Im Hinspiel gegen den Rekordmeister im September des letzten Jahres deuteten die Rothosen ihr Potential nach verkorkstem Saisonstart bereits an. 88 Minuten sicherte der HSV ein 0:0. Dann schlug Joshua Kimmich zu - und startete die beeindruckende Last-Minute-Bilanz des FC Bayern in der Spielzeit 2016/17.