München - Bastian Schweinsteiger gilt weltweit als einer der besten seiner Zunft. Der Bayern-Star, der nach einem Schlüsselbeinbruch in der Rückrunde wieder voll angreifen wird, ist der Lenker und Denker im Spiel des deutschen Rekordmeisters.

Er ist einer der modernsten "Sechser" im internationalen Fußball. Insgesamt kommt den defensiven Mittelfeldspielern eine immer wichtigere Rolle zu. Galten sie früher eher als große Kämpfer, die "nur" das Spiel des Gegners "zerstören" sollten, sind sie mittlerweile die Schaltzentrale im Spiel einer Mannschaft.

Doch was zeichnet Schweinsteiger, Sven und Lars Bender und Co. besonders aus? Was sind die Merkmale der "Strippenzieher"? bundesliga.de ließ die Daten aller defensiven Mittelfeldspieler der beiden deutschen Elite-Ligen auswerten und formte den "typischen Sechser".

Robust und beweglich

Was die körperlichen Eigenschaften angeht, sind die defensiven Mittelfeldspieler eher robust gebaut. Sie müssen schließlich einen Gegner mit Körpereinsatz stoppen sowie einen Konter mit viel Tempo einleiten können. So sind die "Sechser" in der Bundesliga im Schnitt 182,42 cm groß und wiegen 76,95 kg. Damit liegen sie im Vergleich zu den anderen Mannschaftsteilen unter den Torhütern, Innenverteidigern sowie Stürmern, aber über den Außenverteidigern sowie den offensiven Mittelfeldspielern (Größe und Gewicht eines durchschnittlichen Bundesligaspielers). Ähnlich sieht es bei den "Sechsern" der 2. Bundesliga aus.

Größe

Gewicht

Alter

Ballkontakte

Pässe

Fehlpässe

Laufdistanz