Läuft es bei Bayer Leverkusen und Stefan Kießling weiterhin so gut? (© imago)
Läuft es bei Bayer Leverkusen und Stefan Kießling weiterhin so gut? (© imago)
Bundesliga

Die Bundesliga startet in den heißen Herbst

Köln - Der Herbst kann kommen! Die Blätter an den Bäumen beginnen langsam sich zu verfärben und die Temperaturen werden wieder kühler, doch in den Bundesliga-Stadien wird es heiß! Fünf Spieltage stehen in den nächsten 24 Tagen auf dem Programm (zum Spielplan), zudem starten in Europa die englischen Wochen. Anfang Oktober wird sich dann herauskristallisiert haben, wohin die Reise der Bundesligisten in dieser Saison gehen könnte. bundesliga.de beantwortet die sechs heißesten Fragen zum Herbst:

1. Kann Bayer Leverkusen die Form halten?

Bayer Leverkusen grüßt nach zwei Spieltagen völlig zu Recht von der Tabellenspitze. Mit erfrischendem Offensivfußball und enormer Laufbereitschaft hat sich die Mannschaft von Neu-Coach Roger Schmidt bereits jetzt mächtig Respekt erarbeitet. Da muss auch ein ehemaliger Bayern-Goalgetter anerkennend den Hut ziehen. "Die ersten Spieltage habe ich in Brasilien verfolgt und ich muss sagen, dass der Angriffsfußball von Leverkusen mir sehr gefallen hat", schwärmte Giovane Elber in Hamburg beim ’Tag der Legenden’.

Schon in der vergangenen Saison wusste die ’Werkself’ im Herbst vollends zu überzeugen, sammelte an den Spieltagen 3 bis 7 satte zwölf Punkte. Nur der FC Bayern und Borussia Dortmund holten einen Zähler mehr. Am Ende stand die zweitbeste Hinrunde der Vereinsgeschichte - nur 2001/02 war man erfolgreicher. Und wenn Roger Schmidt in diesen Tagen von seiner Mannschaft schwärmt, muss das für die Konkurrenz klingen wie eine Drohung. “Die Jungs machen schon eine ganze Menge richtig, aber wir sind noch lange nicht am Ende unserer Entwicklung.“

2. Wie schlägt sich Dortmund ohne Marco Reus?

“Die Stimmung war Sonntagabend direkt auf dem Nullpunkt", kommentierte BVB-Trainer Jürgen Klopp die erneut in einem Länderspiel erlittene Blessur seines Leistungsträgers. Aber Klopp wäre nicht Klopp, wenn er sich nicht sofort wieder optimistisch zeigen würde. "Es hätte auch noch schlimmer kommen können. Vier Wochen gehen schnell rum, wir müssen jetzt einfach ohne ihn funktionieren und punkten."