Der VfL Wolfsburg hat große Ziele - auch international
Der VfL Wolfsburg hat große Ziele - auch international
Bundesliga

Die Bundesliga startet in den heißen Herbst

Köln - Der Herbst kann kommen! Die Blätter an den Bäumen beginnen langsam sich zu verfärben und die Temperaturen werden wieder kühler, doch in den Bundesliga-Stadien wird es heiß! Fünf Spieltage stehen in den nächsten 24 Tagen auf dem Programm (zum Spielplan), zudem starten in Europa die englischen Wochen. Anfang Oktober wird sich dann herauskristallisiert haben, wohin die Reise der Bundesligisten in dieser Saison gehen könnte. bundesliga.de beantwortet die sechs heißesten Fragen zum Herbst:

4. Wie verkraftet Wolfsburg die Europa League?

Das Ziel des VfL Wolfsburg vor der Saison war klar: ein Champions-League-Platz soll her. Nach zwei Spieltagen steht allerdings erst ein Punkt zu Buche, Grund zur Panik gibt es dennoch keinen. Die Mannschaft präsentiert sich intakt und hätte in beiden Partien durchaus mehr verdient gehabt. Coach Dieter Hecking weiß, dass er sich vom Konjunktiv relativ wenig kaufen kann. In den englischen Wochen zählen die nackten Ergebnisse, für Einsatz und Leidenschaft allein bekommt man keine Punkte. Die Mannschaft verfügt über genügend internationale Erfahrung, um die erhöhte Belastung zu meistern. Die letzten Auftritte des VfL auf internationaler Bühne lassen ebenfalls hoffen.

In der Spielzeit 2009/10 klappte der Spagat zwischen den Wettbewerben außerordentlich gut. In der Bundesliga fuhr man in diesem Zeitraum starke 37 Punkte ein und schwächelte erst als Europa bereits Geschichte war. Als komplettes Gegenbeispiel dient die Meistersaison im Jahr zuvor. Nach einer schwachen Hinrunde mit nur 26 Punkten und Platz neun ging es erst in der Rückrunde ohne internationale Spiele steil nach oben.

5. Wie lange können die Aufsteiger oben mitmischen?

Der 1. FC Köln und der SC Paderborn sind die Überraschungsteams der noch jungen Saison. Während die Kölner mit fantastischer Grundordnung und taktischer Disziplin nahtlos da ansetzen, wo sie in der 2. Bundesliga aufgehört haben, überzeugen die Ostwestfalen durch Gute-Laune-Fußball und Einsatzbereitschaft. Die Trainer Peter Stöger und Andre Breitenreiter haben ihre Mannschaften offenbar perfekt auf das Oberhaus vorbereitet.