Mit der Vertragsverlängerung mit Trainer Joachim Löw und seinem Team macht die deutsche Nationalmannschaft den ersten Schritt auf dem Weg zur EM 2012. bundesliga.de hat die Reaktionen zur Einigung mit Löw.

Dr. Reinhard Rauball (Präsident des Ligaverbandes): Theo Zwanziger hat mich heute Vormittag informiert. Ich habe ihm zu dem Ergebnis der Verhandlungen gratuliert und erklärt, dass die Ligavertreter sowohl der Verlängerung mit dem Trainerstab und Oliver Bierhoff als auch den Vertragsinhalten vorbehaltslos zustimmen. Die Nationalmannschaft hat in Südafrika eine hervorragende Vorstellung abgeliefert und eine vielversprechende Zukunft vor sich. Von daher war es nur folgerichtig, in dieser Frage auf Kontinuität zu setzen.

Rudi Völler (Sportdirektor Bayer Leverkusen): Das ist eine sehr gute Entscheidung aller Beteiligten. Dass alle Vier bleiben, ist super, das passt. Dann kann die Entwicklung der letzten Jahre mit der jungen, talentierten Mannschaft weitergehen. Die Basis für die Zukunft ist da.

Harald Strutz (Präsident des Bundesligisten 1. FSV Mainz 05, DFB-Vorstandsmitglied, Vize-Präsident des Ligaverbandes): Die Vertragsverlängerung finde ich gut. Es ist die logische Konsequenz der erfolgreichen WM. Die Mannschaft hat sich unter Löw hervorragend präsentiert und begeisternden Fußball gespielt.

Christian Nerlinger (Sportdirektor Bayern München): Ich habe das schon erwartet, dass Joachim Löw und Oliver Bierhoff verlängern. Ich glaube, es wird insgesamt hervorragend gearbeitet beim DFB. Die Spieler gehen immer gerne zur Nationalmannschaft, und deshalb ist es positiv, dass die Zusammenarbeit fortgesetzt wird.

Felix Magath (Trainer FC Schalke 04): Ich habe nach dieser Weltmeisterschaft nichts anderes erwartet. Das ist für alle Beteiligten die logischste und sinnvollste Lösung und für den deutschen Fußball das Beste.

Michael Ballack (Nationalspieler, Bayer Leverkusen): Ich freue mich, dass das gesamte Team weiter macht. Es hat gemeinsam hervorragende Arbeit geleistet. Die Mannschaft vertraut Joachim Löw, deshalb wird der von ihm eingeschlagene Weg richtigerweise fortgesetzt.

Rene Adler (Nationalspieler, Bayer Leverkusen): Ich kann diese Entscheidung von Joachim Löw nur begrüßen. Er und sein Trainerteam haben gemeinsam mit Oliver Bierhoff viel für den deutschen Fußball getan. Es hätte mich gewundert, wenn Joachim Löw diese Arbeit, die er selbst begonnen hat, nun einem anderem überlassen hätte.

Simon Rolfes (Nationalspieler, Bayer Leverkusen): Ich freue mich natürlich. Die sportliche Entwicklung der Nationalmannschaft war in den letzten Jahren genauso positiv wie das Bild, das sie nach außen abgegeben hat. Kontinuität ist immer ein wichtiger Faktor, um Erfolg zu haben.

Jupp Heynckes (Trainer Bayer Leverkusen): Dies ist wichtig für die Kontinuität in der Betreuung der Nationalmannschaft. Das Trainer- und Managerteam hat in der Vergangenheit so gute Arbeit geleistet, dass die jetzige Vertragsverlängerung für mich nur ein logischer Schritt ist.

Stefan Kuntz (Vorstandsvorsitzender 1. FC Kaiserslautern): Joachim Löw hat herausragende Arbeit als Bundestrainer geleistet. Deshalb ist es sehr gut für den deutschen Fußball, dass er seine Arbeit nachhaltig fortführen kann.

Klaus Allofs (Vorsitzender der Geschäftsführung SV Werder Bremen): Wenn man sieht, wie stark die Nationalmannschaft in Südafrika aufgetreten ist und wie gut die Arbeit im Trainerteam funktioniert, kann man diese Vertragsverlängerung nur gutheißen. Dass der gesamte Stab weitermacht, ist sicher die beste Lösung.

Dieter Hoeneß (Geschäftsführer VfL Wolfsburg): Deutschland kann über die Entscheidung froh sein. Sie ist gut für alle Beteiligten: Für die Nationalmannschaft, den DFB, aber auch für Löw und sein Team. Es ist wichtig, dass die erfolgreich begonnene Arbeit fortgesetzt wird und bei der Nationalmannschaft wieder Kontinuität Einzug hält.

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer von Borussia Dortmund): Das war eine logische Entscheidung. Im Prinzip hätte man das auch sofort nach der WM machen können. Der Posten des Bundestrainers ist Joachim Löw auf den Leib geschnitten. Das ist eine gute Entscheidung für den deutschen Fußball.