Mit Werder Bremen ist in dieser Saison wieder zu rechnen. Die Hanseaten sind seit 20 Pflichtspielen ungeschlagen und neben Bayer Leverkusen das Team der Stunde in der Bundesliga.

Es ist die derzeit längste Erfolgsserie aller Bundesligisten. Die Bremer waren seit 2003/04 - der bislang letzten Meistersaison - nicht mehr so lange in Folge unbesiegt, damals waren es sogar 27 Partien am Stück ohne Niederlage.

Trainer Thomas Schaaf nennt Gründe für den Höhenflug der Bremer:

Thomas Schaaf über...

...das 6:0 gegen Freiburg:

"Wir haben eine großartige Partie geliefert. Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment dafür machen, wie sie nach der langen Pause wieder ins Spiel gefunden und sich stetig gesteigert hat. Es war eine besondere Leistung. Gratulation an die Mannschaft."

...die "jungen Wilden" Aaron Hunt, Mesut Özil und Marko Marin:

"Alle gehen gemeinsam den gleichen Weg. Alle wollen immer besser werden. Und daraus schöpft dann jeder eine gewisse Art von Qualität und Freude."

...den Unterschied zwischen der vergangenen Saison und der aktuellen:

"Im letzten Jahr hatten wir die Situation, dass der eine oder andere mit sich selbst beschäftigt war. Beispielsweise Clemens Fritz, der letztes Jahr in der Diskussion war. Jetzt spielt er wieder hervorragend, erreicht wieder sein Niveau und ist hungrig auf neue Taten. Und ich glaube, so geht es vielen in dieser Mannschaft."

...über die deutlich verbesserte Abwehr:

"Wir haben im letzten Jahr mit großen Problemen zu kämpfen gehabt - sowohl bei einzelnen Spielern, als auch mit der Situation, dass immer wieder einer verletzt war. In diesem Jahr sind wir ziemlich konstant in dieser Hinsicht und das sieht man, das gibt zusätzlichen Halt. Aber das ist nur ein Teil. Ganz wichtig ist es auch zu erkennen, was wir schon vorne für die Defensive machen. Es wird vorne schon viel abgearbeitet. Ich glaube, das ist gerade in Freiburg sehr stark zum Tragen gekommen."

...das bevorstehende Bundesligaspiel gegen Wolfsburg:

"Die Partie gegen Wolfsburg ist jetzt die nächste Hürde. Das wird ein tolles Spiel gegen den Deutschen Meister. Und schon da werden wir uns für das 6:0 gegen Freiburg nichts mehr kaufen können. Wir müssen wieder voll konzentriert darauf hinarbeiten. Es ist ja auch so, dass mit jedem guten Spiel unsere Ansprüche wachsen."

...über den 2. Tabellenplatz und die Aussicht auf die Herbstmeisterschaft:

"Wenn wir da oben stehen, dann ist es gut. Das gibt weiter Selbstvertrauen. Aber wir beschäftigen uns jetzt nicht damit. Wir werden uns nicht verrückt machen. Wir gehen weiter Spiel für Spiel an und wissen dabei, dass wir bis Weihnachten noch ein schweres Programm haben."